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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde I] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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233
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Eisen und Kobalt.

233

Eisen .Nickel .Kobalt .

93,77fi

3,812'

0,213

b.

88,04 210,7320,455

c.

88,231,

8,517,

0,762,

während der unlösliche Bestandtheil aus einer schweren und einer leichte-ren kohlenähnlichen Substanz zusammengesetzt war, welche erstere wesent-lich aus Phosphornickeleisen bestand. Diese merkwürdige Verbindung istSchreibersit genannt worden. Sie wurde auch von Patera im Meteorsteinvon Arva nachgewiesen und soll nach demselben der Formel Ni 2 Fe 4 Pentsprechen. Nach Analysen von Reichenbach enthält das Bandeisenetwas mehr Nickel und weniger Eisen als die übrige Masse 1 ).

Der Gehalt an Eisen, Nickel und Kobalt, welcher in verschiedenenMeteoreisen nachgewiesen worden ist, findet sich S. 234 tabellarisch zu-sammengestellt 2 ). ]

Eisen und Kobalt.

Nach Hassenfratz ist eine Legirung von Eisen und Kobalt sehrschmied- und schweissbar, nicht kaltbrüchig, indessen etwas zu® Roth-bruch geneigt 3 ). Da jedoch erst in neuester Zeit reines Kobalt innennenswerthen Mengen producirt worden ist, so bleibt es ungewiss,ob nicht in früheren Zeiten unreines Metall zu den hierhin zielendenExperimenten angewendet worden ist; besonders muss die Gegenwart vonArsen für sehr wahrscheinlich gehalten werden. Berthier schreibt denLegirungen des Eisens und Kobalts genau dieselben Charaktere zu, alsden Legirungen des Eisens und Nickels; indessen muss man auch hierbezweifeln, dass seine Versuche ausreichend waren, um einen so allgemei-nen Schluss zu rechtfertigen.

Folgende Experimente sind in des Verfassers Laboratorium vonSmith angestellt worden. Fast reiner Rotheisenstein und Kobaltoxydulwurden angewendet. Die Mengen in Grains waren folgende:

I.

II.

Rotheisenstein.

. . 200

360

Kobaltoxydul . .. . .

40

Holzkohlenpulver ....

. . 100

100.

J ) G. Rose, loco cit. 2 ) Rammeisberg, Handwörterb. der Mineral, undSupplemente 1 bis 5 u. a. a. O. s ) Karsten, I. S. 532.