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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde I] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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232 Chemische Eigenschaften.

Felder, während endlich das Glanzeisen in einzelnen länglichen Körnernund Streifen in der Mitte des Balkeneisens liegt, übrigens aber durch dieSäuren gar nicht angegriffen wird und die lichte Farbe der polirtenFläche behält.

Obwohl die Meteorfälle selten sind und man nur den Zeitpunktdreier kennt, so sind doch eine grosse Menge verschiedener Meteoreisen-massen bekannt, da dieselben, nachdem sich eine Oxydhydratschicht aufihrer Oberfläche gebildet hat, vor fernerer Zerstörung ziemlich geschütztsind. G. Rose zählt in der citirten Arbeit unter dem eigentlichen Me-teoreisen allein achtundfünfzig ihm bekannte Beispiele aul. Derselbe theiltdieselben in folgende Unterabtheilungen, welche eine vortreffliche Ueber-sicht über die Natur des Meteoreisens geben:

1. Massen, welche nur Stücke eines Individuums oder eines Krystallsohne schalige Zusammensetzung sind.

2. Aggregate grobkörniger Individuen, ebenfalls ohne schalige Zu-sammensetzung.

3. Individuen mit schaligen Zusammensetzungsstücken parallel denFlächen des Oktaeders. Dies sind die Meteoreisen, welche durch AetzungWidmannstättensche Figuren geben.

4. Aggregate mit grobkörnigen, schalig zusammengesetzten Individuen.

5. Aggregate mit feinkörnigen Zusammensetzungsstücken.

Unter den grösseren Meteoreisenmassen sind folgende hervorzuheben:

Agram.

71 Pfd.

Bohumilitz.

103

Ellbogen (der verwünschte Burggraf)

191

n

Seeläsgen.

218

Y>

Sancta Rosa.

1500

»

Krasnojarsk.

1600

1)

Cocke in Tennessee.

2000

Red River in Louisiana.

3000

Bahia in Brasilien.

14000

Bendegöfluss in Brasilien.

17000

n

Olumba in Peru.

30000

Durango.

40000

» ! )

Was die Zusammensetzung verschiedener Meteoreisen betrifft, so kannhier nur ihr Gehalt an Eisen und Nickel und mit Rücksicht auf den fol-genden Absohnitt der an Kobalt interessiren.

Berzelius wies in dem Meteoreisen von Bohumilitz (a.), Krasnojarsk(b.) und Ellbogen (c.), in dem durch verdünnte Salpetersäure löslichenTheile folgenden Gehalt nach:

i

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J ) Veigl. Queustedt und Naumann, Mineral. 1855 und 1863.