Eisen und Kalium. Eisen und Calcium. 265
überraschend bestimmt in ihrer chemischen Constitution gewesen zusein!).
Eisen und Natrium und Eisen und Lithium.
[Anm. d. Bearb. In einem Spiegeleisen von Müsen fand Freseniuseine Spur Natrium sowohl als Lithium.]
Eisen und Beryllium (Glucinium).
Nach Stromeyer lässt sich eine Legirung dieser Metalle leichterhalten durch starke Erhitzung einer Mischung von Beryllerde, Eisen-feilspähnen und Lampenruss. Sie wird als weisser und weniger geschmei-dig als Eisen beschrieben 2 ).
Davy erhielt die Legirung durch Erhitzung von Beryllerde mitEisen und Kalium, aber auch durch Zersetzung schwach angefeuchte-ter Beryllerde in einer Atmosphäre von Wasserst offgas vermittelst einesstarken voltaisclien Stromes, bei welchem als negativer Pol ein Eisendrahtgebraucht wurde, welcher schmolz und sich mit Beryllium legirte 3 ).
Eisen und Barium.
Gay-Lussac und Thenard versuchten Baryterde zu reduciren, in-dem sie dieselbe gemischt mit Eisen einer sehr hohen Temperatur im Ge-bläseofen aussetzten, theils mit, theils ohne Zusatz von Holzkohle; eszeigte sich aber durchaus keine Reduction 4 ).
Eisen und Strontium.
Gay-Lussac und Thenard versuchten Strontian in derselbenWeise wie Baryt zu reduciren, indessen gelang auch dieser Versuch nicht.
Eisen und Calcium.
Gay-Lussac und Thenard konnten keine Ausscheidung von Calciumwahrnehmen, als sie eine Mischung von Kalk und Eisen in einem sehrguten Tiegel der höchsten Temperatur des Gebläseofens aussetzten, gleich-gültig ob mit oder ohne Zuschlag von Kohle 5 ).
Auch Berzelius gelang es nicht, eine entschiedene Legirung desEisens und Calciums durch starke Erhitzung einer Mischung von Eisen-feilspähnen, Kalk und Holzkohlenpulver zu erzeugen 6 ).
*) Phil. Mag. Oct. 1855. — 2 ) Berzelius, Tr. 2. p. 704. Gmelin, Handb.
5. S. 275. — 3 ) Gmelin, Handb. 5. S. 274. — 4 ) Eecherches Physico-Chimiques,
1. p. 106. — 6 ) Recherches Physico-Chimiqnes, 1. p. 107. — 6 ) Tr. 2. p. 704.