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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde I] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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531
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Catalonisclie Luppenfrischarbeit. 531

andere (/ g) mit dem natürlichen Böschungswinkel der Erzstücke auf dieHeerdplatten nach der Aussenseite des Feuers zu fällt. Schliesslich wirdder zwischen der oberen Kante der Erzwand (/) und der Formwandgelegene Raum noch mit Kohlenklein gefüllt und darauf wieder feuchteKohlenlösche geschlagen. Dann wird das Gebläse angelassen.

Die nebenstehende Fig. 35, welche aus Frangois Werk PI. V. Fig. 1entlehnt ist, zeigt ein solches catalonisches Feuer zwar bereits in Thätig-keit, aber die eben beschriebene Anordnung ist daraus sehr gut ersiclit-

Fig. 35.

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lieh. Vorausgesetzt, der Heerd ist richtig construirt und gut geleitet,so entweichen sehr bald aus dem nicht mit Holzkohle bedeckten Theileder Erzwand fg zahlreiche blaue Flämmchen. Zeigen sich solchean der Böschung zur Linken fd, so wird sofort feuchte Kohlen-lösche aufgeschlagen. Nach wenigen Minuten, während welcher dasSchlackenloch im Vorderzacken mit Thon geschlossen wird, schwächtman das Gebläse (auf 0,027 Meter Quecksilber) ab. Um den nun fol-genden (nach Richards Angaben) beschriebenen Verlauf der Arbeit zu

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