§14' Projective Punktebenen, Geradenebenen, Ebenenblindel und Strahlbündel. 357
B.
Ci
c,
R.
so erhält man für das gewünschte Verhältniss
B 's i ff$ a s
p \ B%
Pi'PJPz
In gleicher Weise kann man ableiten
P x P,
P,
R
R'
p < p i p < -
^ t m r s
wenn R' die Determinante bedeutet
ff.l'ff^’ff,:
R' =
Ai r x
A 2 B 2 r 2
A 3 b 3 r 3
Liegen P 2 und P 3 unendlich nahe an P x , so sind die Dreiecke P X P 3 P 3und P X P 3 P 3 verschwindend klein, und die Ausdrücke H 3 ,, H 3 ,,, H 33 einandergleich. Für das Verhältniss verschwindend kleiner an den entsprechendenPunkten P x und P x gelegener entsprechenden Flächen f und f' hat man also
/ _ ffii
f~R-
12. Wir wollen noch mit einigen Worten auf eine Abart der projectivenVerwandtschaft hinweisen.
Wenn A 3 = B 3 = 0, so ist auch A 3 = B 3 = 0 und die Functionen H 3 und// 3 ' reduciren sich auf die Constanten C 3 und P 3 . Wenn man sie noch alslineare Functionen von x und y, bez. von x' und y' betrachten will, so mussman sie als solche Functionen betrachten, in denen die Coefficienten der Coor-dinaten verschwindend klein sind. Den Gleichungen
H 3 = 0 und H 3 = 0
kann dann nur durch unendlich grosse Werthe der Coordinaten genügt werden,und wir schliessen daher: In diesem besonderen Falle der projectivenVerwandtschaft sind die Gegenachsen unendlich fern. Man bezeichnetdiese Art der Verwandtschaft als Affinität. Das Verhältniss entsprechenderFlächen wird in affinen Systemen
P\ P* P 3 _ ci
Pi'P.'R,' -R’
also unabhängig von der Lage der Punkte P x P 2 P 3 ■ Wir haben daher den Satz,der die charakteristische Eigenschaft affiner Systeme ausspricht: In affinenSystemen ist das Verhältniss entsprechender Flächen constant.
Da in affinen Systemen einem unendlich fernen Punkte in 2 ein unendlichferner in 1' entspricht, so folgt weiter: Je zwei entsprechende Gerade inaffinen Systemen enthalten ähnliche Punktreihen.
13. Die Gleichungen entsprechender Punkte zweier projectiven SystemeNo. 5, 7 beziehen sich auf Coordinatensysteme in den Ebenen 2 und 2'; durchdie Coefficienten \ x a x , X 2 <z 2 , X 3 a 3 . . . werden Beziehungen ausgedrückt, dievon jeder Coordinatenbestimmung unabhängig sind, diese Gleichungen geltenauch, wenn die Punkte von 2 und 2' auf räumliche Coordinatensysteme bezogenwerden. Wir wollen für die folgende Untersuchung voraussetzen, dass sie aufein Coordinatentetraeder bezogen sind.
Aus den Functionen P x , P 3 , P 3 . . . und aus einer willkürlich gewähltenlinearen Function in Ebenencoordinaten fl bilden wir die Functionen
P ’ —x 1 —
P\ ■+■ n,
p 1 —
-C 2 -
,n, p 3 ' = p 3 +
s 3 11