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Cap. III. Ueber das Argument.
I. Auf der Einheitstrecke entspricht jedem
besonderen Werth Z — + ^ + ... ein beliebig
genau zu denkender Punct.
II. Eine veränderliche Punctmenge, diedurch Vermehrung sich der Menge aller mög-lichen Puncte unbegrenzt näherte, giebt esnicht. Mit der vollständigen Pantachie ver-bindet der Empirist nur die Vorstellung, dassseiner Phantasie, wenn er die ArgumentstreckemitPunctenundPunctarten in immer grös-serer Menge besetzt sich denken will, keineSchranken gesetzt sind.
55. SchLussbemerkungen über das idealistische und empiristische Ar-gument und Festsetzung der neutralen Darstellungsweise.
Würde nun der im vorigen Artikel festgelegte Gegen-satz zwischen der idealistischen und der empiristischen Auf-fassung des Arguments Einfluss auf die Methoden und Er-gebnisse der Analysis üben, so bliebe Nichts übrig, als zwi-schen den beiden Grundansichten zu »optiren«, und sich seineAnalysis entsprechend zurechtzulegen. Allein zum Glück istdem nicht so. Nirgends — ausser natürlich in der Theorieder idealistischen Pantachien selbst — setzt die Analysis mehrvoraus als was der Empirist als vorstellbar zulässt. Die Punct-systeme die benutzt werden, sind Apantachien oder unbe-grenzte Pantachien. Wenn es z. B. um eine Function sichhandelt, die Eins ist für rationale, Null für irrationale Werthedes Arguments, so bilden die rationalen Werthe eine unbe-grenzte Pantachie, und unter den irrationalen kann man sichebenfalls unabsehbare Schaaren unbegrenzter Pantachien denken.