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Die allgemeine Functionentheorie : erster Theil. Metaphysik und Theorie der mathematischen Grundbegriffe: Grösse, Grenze, Argument und Function / von Paul Du Bois-Reymond
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Cap. III. Ueber das Argument.

I. Auf der Einheitstrecke entspricht jedem

besonderen Werth Z + ^ + ... ein beliebig

genau zu denkender Punct.

II. Eine veränderliche Punctmenge, diedurch Vermehrung sich der Menge aller mög-lichen Puncte unbegrenzt näherte, giebt esnicht. Mit der vollständigen Pantachie ver-bindet der Empirist nur die Vorstellung, dassseiner Phantasie, wenn er die ArgumentstreckemitPunctenundPunctarten in immer grös-serer Menge besetzt sich denken will, keineSchranken gesetzt sind.

55. SchLussbemerkungen über das idealistische und empiristische Ar-gument und Festsetzung der neutralen Darstellungsweise.

Würde nun der im vorigen Artikel festgelegte Gegen-satz zwischen der idealistischen und der empiristischen Auf-fassung des Arguments Einfluss auf die Methoden und Er-gebnisse der Analysis üben, so bliebe Nichts übrig, als zwi-schen den beiden Grundansichten zu »optiren«, und sich seineAnalysis entsprechend zurechtzulegen. Allein zum Glück istdem nicht so. Nirgends ausser natürlich in der Theorieder idealistischen Pantachien selbst setzt die Analysis mehrvoraus als was der Empirist als vorstellbar zulässt. Die Punct-systeme die benutzt werden, sind Apantachien oder unbe-grenzte Pantachien. Wenn es z. B. um eine Function sichhandelt, die Eins ist für rationale, Null für irrationale Werthedes Arguments, so bilden die rationalen Werthe eine unbe-grenzte Pantachie, und unter den irrationalen kann man sichebenfalls unabsehbare Schaaren unbegrenzter Pantachien denken.