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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde II] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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Der Hochofenprocess.

Die Form, welche Co n die an wendete, bestellt ans einem spiralför-mig gewundenen gusseisernen Rohre ( Coil ), welches in eine kurze koni-sche Röhre von Gusseisen eingeschlossen ist. Sie wird so hergestellt, dassman das schmiedeiserne Rohr als Kern einer gewöhnlichen Sandform be-trachtet, es also mit Gusseisen umgiesst. Beide Enden des Rohres ragenaus der breiteren Basis des abgestumpften gusseisernen Kegels hervor. InFig. 142 ist das Rohr dargestellt, wie es bei der Condiesehen oder so-genannten Schottischen Wasserform angewendet wird. Das kalte Wassertritt durch a ein, geht durch den verdeckten geraden Strang bis zuniEnde der Form und windet sich dann durch die Spirale zurück, um beib auszutreten.

Eine andere Methode ist in Fig. 143 veranschaulicht, welche einefertige Form, bei der das Rohr mit Gusseisen umgeben ist, im Durcli-

Fig. 142. Fig. 143.

schnitt darstellt. Das Wasser tritt hier bei a ein und windet sich durchdie Spirale bedefgh bis ans Ende, geht dann durch die zwischenliegendeSpirale zurück und tritt bei b aus.

Man fand bald, dass die Kühlung der ganzen Form unnöthig seiund begnügte sich mit zwei bis drei Umgangen der Spirale in nächsterNähe des Formauges, während das Eintritts- wie Austrittsrohr im Uebri-gen einen geraden Verlauf nahm. In dieser Weise sind jetzt die meistenFormen in Süd-Wales und auch vielfach in Deutschland eingerichtet.

Eine zweite Art von Formen ist die in Fig. 17 S. 22 dargestellte,welche aus Schmiedeisen gefertigt, einen zusammenhängenden Hohl-raum besitzt. Das kalte Wasser tritt durch das eingeschraubte Rohrunten ein, und das erwärmte durch ein eben solches Rohr oben aus. Der

mehr gute Köpfe (brains) als Capital in der Welt gäbe und erstere daher billige!sein müssten. Dies ist doch zu schlecht. Reiche Leute haben bekanntlich zuwei-len dem ehrlichen Finder und Wiederbringer eines werthvollen Schatzes, welchensie verloren hatten, einen Schilling oder eine halbe Krone für seine Mühe gegeben*Der Leser wird nicht ermangeln, einen Vergleich zu ziehen. Jedenfalls kanndieses Beispiel den Verehrern englischer Patentgesetzgebung den Beweis liefern»dass dieselbe gewiss nicht geeignet ist, dem armen Erfinder zum Lohn für seineErfindung, sondern nur dem Reichen zur Ausbeutung der Erfindung eines An-deren zu verhelfen.