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Der Hochofenprocess.
II. Veränderung’ der festen Substanzen bei ihremNiedergange.
Die drei Arten von festen Substanzen, welche in die Gicht des Hoch'ofens geschüttet werden, sind Erze, Zuschläge und Brennmaterialien.
Die beiden ersten pflegt man, wie bereits mehrfach erwähnt,mischen, dagegen aber getrennt von den letzteren in der Art aufzugebe 9 'dass stets eine den ganzen Querschnitt des Hochofens einnehmende Schieb*Brennmaterial mit einer ebensolchen Schicht von Erz und Zuschlag ab"wechselt.
Da nun in tieferen Theilen des Ofens der ganze Kohlenstoff de sBrennmaterials, sowie der Sauerstoff der Erze vergast wird und die Gas®aufwärts steigen, die übrigbleibenden Bestandtheile aber aus dem feste * 1in den flüssigen Aggregatzustand übergehen, in welchem sie als Roheisenund Schlacken zum Theil beständig, zum Theil von Zeit zu Zeit aus de * 11Ofen entfernt werden, so entsteht im unteren Theile des Hochofens innne 1 "während ein freier Raum, in Folge dessen die aufgegebenen Material ^ 11allmälig heruntersinken müssen. Bei diesem Herabsinken verändert siebsowohl die chemische Beschaffenheit der angegebenen Materialien, dere 9Bestandtheile neue Verbindungen eingehen, als auch ihre physikalisch 6Beschaffenheit und ihre gegenseitige Anordnung, und alle diese Verä 11 'derungen stehen im engsten Zusammenhänge.
Je nach der chemischen Constitution der Erze werden Bestandtheü ederselben (Wasser, Kohlensäure) schon in höheren Theilen des Hochofe * 18ausgetrieben, demgemäss wird theils das Volumen der Erze verringe 1 '*’theils deren Porosität vergrössert oder ihr Zusammenhang gelocke 9 *’Hand in Hand hiermit geht die in Folge der Erhitzung eintretende V e 1 “grösserung ihres Volumens. Dann folgt die Reduction, d. h. die Verg' 9 'sung des Sauerstoffs, die Aufnahme von Kohlenstoff, d. h. BildungRoheisen und der Uebergang aus dem festen in den flüssigen Aggreg 9 *'zustand, wobei sich das Volumen wesentlich verkleinert.
In den meisten Fällen unterliegen die Zuschläge in den ober ® 11Theilen ganz ähnlicher Veränderung; für dieselben fällt aber dann & ieReduction fort und an ihre Stelle tritt die Verbindung mit den erdig e]1Bestandtheilen der Erze und die Bildung eines flüssigen Productes,Schlacke, welche ebenfalls einen geringeren Raum als die festen Mater * 9lien, aus denen sie gebildet ist, beansprucht.
Die Brennmaterialien gehen bei ihrem Niedergange im Hochof elJallmälig in den Zustand des reinen Kohlenstoffs über; sie verlierendurch an Volumen der festen Masse mehr, als sie durch Wärme s lCausdehnen, aber die einzelnen Stücke können durch Zunahme der P 01 °