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Der Hochofenprocess.
und Kohlenstücke zwischen das Erz ist übrigens auch deshalb nieMempfehlenswerth, weil nach dem Wegbrennen derselben grosse Hohlräui® eentstehen, welche starken Zug und damit einen allzu heftigen Luftzutrittveranlassen, in Folge dessen der zur vollständigen Abröstung erforde®'liehe Aufwand an Brennmaterial ein weit höherer wird.
Der Brennmaterialverbrauch hängt wesentlich von dem Feuchtigkeit 6 'gehalte und der sonstigen chemischen und physikalischen Beschaffenheitder Erze ab. Was die verschiedenen Brennmaterialien betrifft, so eI ‘setzen nach Mayrhofer 1 ) 1000 Kilogrm. (20Ctr.) Steinkohlen circa 7,42Cubikmeter (240 Cubikfuss) weiches Scheitholz und circa 500 Kilogr®»(10 Ctr.) Kokslösche.
Form und Dimensionen der Haufen. Die Form der Haufen $bei dieser Röstung insofern ganz gleichgültig, als man durch die Meng edes eingeschichteten Brennmaterials, die Art der Luftzuführung u. s.bei jeder Grösse der Rösthaufen die erforderliche Temperatur ohne Schwi 6 'rigkeit hervorbringen kann. Man wählt indessen gewöhnlich die Fori 11einer abgestumpften Pyramide, deren Seiten den natürlichen Böschung 6 'winkel der Eisensteine haben, seltener die eines Paraboloids. Die gewöhn'liehen Dimensionen sind 1,88 Meter (6 Fuss) Höhe, 4,71 bis 6,28 Met 61 '(15 bis 20 Fuss) Sohlenbreite und 4,71 bis 31,38 Meter (15 bis 100 Fus 6 )Länge.
Die Höhe der Haufen findet ihre Grenze gewöhnlich in der Schwierig'keit des Aufkarrens. Um die letztere und die dadurch wachsenden Koste®möglichst zu vermindern, benutzt man, wenn irgend angänglich, vorhanden 6Terraindifferenzen in der Art, dass eine Anfuhrbahn in einem höhere»Niveau über den Röstplatz geführt wird, und von dort die Erze dire c *aus den Anfuhrgefässen (am besten den Förderwagen selbst) zu Röst'häufen aufgestürzt werden können, deren Errichtung dann nur no®beiniger Planirungsarbeiten bedarf. Hierbei ist indessen zu berücksichtig 6 ®’dass die Bahnen der von den Rösthaufen ausstrahlenden Hitze ausgeset^sind und daher keine Holzunterlagen haben dürfen.
Die Abfuhr des gerösteten Eisensteins erleichtert man wieder 4»'durch, dass man zwischen je zwei Rösthaufen Gräben aufwirft, der 6 ®Böschungen mit Futtermauern versieht und auf ihre Sohle eine Schiene»bahn legt, auf der sich die das Erz zur Hochofengicht führenden Wag® 11bewegen.
Errichtung der Rösthaufen und Leitung der Röstung.
Sohle, auf der ein Haufen errichtet werden soll, pflegt man aus Leb® 1oder Thon festzustampfen, zuweilen pflastert man sie mit Ziegelsteine®oder Schlacken.
Auf diese Röstsohle kommt entweder zuerst das Röstbett, el » e
Tunner’s Jahrb. X.