Die Zuschläge.
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M.
Un verlängert daher den Kernschacht über die Gicht hinaus und nenntdiesen Theil Gichtmantel ( Tunnel-head 1 ). Der Gichtmantel ist nureinzelnen Stellen durch Oeffnungen (Thore) unterbrochen, durchWelche die Wagen ihren Inhalt in den Ofen entleeren. Eine schlechte°nstruction ist es, das Gichtplateau aussen mit einer Mauer einzufassen** ö d die Gicht selbst nicht zu umschliessen. Der Arbeiter ist in solchema Ue zwar gegen Wind und Wetter geschützt, aber der Gichtflamme^Izusehr ausgesetzt.
Die Gichtthore dürfen nicht weit auseinander liegen, weil sonst dieeschiekung ungleichförmig ausfällt. Drehbare Gichtmäntel aus Eisen -lech, welche eine allmälig fortschreitende und daher sehr regelmässigeSchickung gestatten, finden selten Anwendung, weil sie schwer in^ r dnung zu halten sind.
Gichten
m e s s e r.
Da Brennmaterial und Erz in abwechselnden Schichten aufgegebenWerden, so muss jedesmal der nöthige Raum vorhanden sein, ehe neu be-achtet werden darf, es wird daher nicht fortlaufend, sondern intermitti-
beschickt. Die Zeit, welche erforderlich ist, um den nöthigen Raumer zustellen, hängt wesentlich von der Schnelligkeit des Ofenganges und^on (j er Grösse ,j er Gichten ab.
Die Grösse der Gichten pflegt man nach der BrennmaterialmengeZl1 bemessen; aber diese schwankt theils nach dem Reichthum der Be-glückung, theils nach der Weite des Hochofens, theils nach localen Ge-wohnheiten sehr bedeutend. So kommen Holzkohlengichten von 0,46 bis’S 6 Cnbikmet., Coksgichten von 6 bis 60 Ctr. vor. Einzelne Beispiele^ er den weiter unten angeführt werden. Man kann nun zwar bei Hoch-°fen m it 0 ff ener Gicht mit einiger Uebung sehr leicht schätzen, ob der^cthige Raum zur Aufnahme einer neuen Schicht vorhanden ist; bedarfa S e gen bei Hochöfen mit geschlossener Gicht eines besonderen Merk-^als. Man durchbohrt zu diesem Zwecke einen Theil des Gichtverschlus-Ses > am besten einen solchen, welcher möglichst nahe dem Centrum liegt,^d führt durch die Oeffnung einen Stab, der mit seinem unteren, mitei üer Platte versehenem Ende auf der Beschickungsoberfläche lose auf-^üht. A n der Stellung des aus dem Ofen hervorragenden Endes diesesj a hes kann man die Grösse des jederzeit im Ofen vorhandenen Raumesei °ht beurtheilen. Zuweilen verbindet man mit diesem Ende einen Draht,sicher bei der zur erneuten Beschickung richtigen Stellung ein Läute-^erk i n Bewegung setzt.
*) Vergl. S. 10.
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