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ff, ss mUssen absolut geradlinig und parallel sein. DerGrundrahmen G kann nach Bedürfnis, jedoch in ge-gebenen Grenzen, kurzer oder längerangefertigt wer-den; er ist so stark, als es das Gewicht der daraufruhenden Maschinentheile bedingt, zudem ist eine gewisseSchwere dieses Grundrahmens erforderlich, damit der Ap-parat während des Gebrauches seinen Standpunkt behaupte.
Ueber dem Grundrahmen befinden sich die GestelleP und Pi, das Gestelle P hat drei Bäder A, Ai und As,das letztere Rad As ist nur in Fig. 2 sichtbar. Die RäderA und Ai laufen mit ihren scharfkantig (Fig. 2, Taf. 14)oder abgerundet (Fig. 3, Taf. 14) gebildeten Umfängen inder Nuth gg und geben dadurch dem Gestelle P bei seinerBewegung geradlinige Führung. Uebrigens kann auch dieNuth in die Räder und zwar in den angegebenen Formeneingedreht werden, alsdann ist die Schiene in den ange-gebenen Formen erhaben, siehe die Figuren 4, 5 und 6,Taf. 14, welche die Profile der Schienen und Räder dar-stellen. Das hintere in Fig. 2, Taf. 15, sichtbare Rad Asist an seinem Rande flach gewölbt, wie dieses aus Fig. 7,Taf. 15 zu ersehen ist. Die Achsen der Räder haben ent-weder an ihren Enden gewölbte Vertiefungen, womit sieauf den couischen Stahlspitzen, in denen die Schrauben kendigen, laufen, oder es ist das Umgekehrte der Fall: DieAxen endigen in Spitzen und die abgeflachten Schrauben-enden sind, vertieft. Die Muttern der Schrauben k sindin die Füsse des Gestelles P eingeschnitten und werdenvon den seitlichen Druckschrauben ki festgestellt. DasGestelle Pi hat ebenfalls drei Räder B, Bi, Bs, in Fig. 1,Taf. 15 ist nur Bs, hingegen in Fig. 3 sind auch B und Bisichtbar; auf diesen Rädern läuft der Schieber E (welcherin Fig. 8, Taf. 14, eigens herausgezeichnet ist), mit seinenSchienen f if i und si si und zwar greifen die Räder B undBi ebenso in die Nuth gi der Schiene fifi, wie die RäderA, Ai des Gestelles P in die Nuth g der Schiene ff; dieSchiene sjsi ist eben und gleitet auf dem Rade Bs, dasam Rande ebenso abgerundet ist wie das Rad As des Ge-stelles P; wenn man die Figuren 2, 3, 4, 5, 6 und 7 Taf. 14umkehrt, so gelten sie für den vorliegenden Fall, die Schie-nen liegen über den Rädern und es gilt die beigefügteBezeichnung mit B, B t und Bs.
Der vordere Theil des Schiebers E kann so wie esin Fig. 8, Taf. 14 durch die ausgezogenen Linien ange-geben ist, gestaltet sein, für diese Form spricht die Leich-tigkeit; für die grössere Steifheit und einen sicheremGang des Planimeters spricht hingegen jene Form, welcheentsteht, so bald noch der in Fig. 8 durch punktirte Linienangegebene Arm hinzukömmt.
Das Gestell P± wird auf das Gestell P befestigt, jedochso, dass es sich um das Gentrum Co (Fig. 2, Taf. 15) dre-hen lässt. Diese Befestigung von Pi auf P geschieht mitHülfe der hohlen conischen Säule Q, die in Fig. 4, Taf. 15,zum Theil aufgeschnilten dargestellt ist und welche mitihrem starken ringförmigen unteren Ende in die kreis-runden OefFnungen von Pi und P eingesteckt wird ; vonunten wird ein Ring H vorgelegt, mittelst dreier Schrau-ben gegen die Säule Q angezogen und so das Zusammen-halten der beiden Maschinentheile P und P% erreicht. Ein
keil und die beiden Druckschrauben j it j± des Maschinen-teiles Pi drücken auf die Säule Q, so dass, wenn diesegedreht wird, sich mit ihr das Gestell Pi im Gestelle Pdreht. Zur Sicherung gegen Schlottern drücken auf denringförmigen Zapfen der Säule Q die beiden Druckschräub-chen g rj, welche Druckplättchen 3 <9 (siehe Figur 2, Taf. 15)haben. Innerhalb des Hohlraumes der Säule Q dreht sichdie Welle <P (Fig. 4, Taf. 15) der aus Schiefer oder mattgeschliffenem Glase gefertigten Drehscheibe S. Diese Welle,welche senkrecht in der Maschine steht, berührt die inne-ren Wände der Säule nicht, wohl aber' ist sie im oberenEnde der Säule durch den Keil X, auf welchen die miteiner Schraube spannbare Feder ß drückt und durch diebeiden Schräubchen <5 <5 gehalten. Die Muttern der Schräub-chen 5 <5 sind zweitheilig wie Zapfenlager und werden mit-telst anderer Schrauben zusammengepresst. Zwischen dendrei Berührungspunkten des Keils X und der Schräubchen<5 5 dreht sich die senkrechte Welle an deren unteremEnde die Trommel T, Fig. 5, Taf. 15, welche von Stahlist, angeschoben und mittelst einer Schraube von untenher so befestigt ist, dass jede Drehbewegung der TrommelT auch von der Welle <P mitgemacht werden muss. Dasuntere Ende dieser Welle steht in einem conischen Lager,das in eine Schraube gebohrt ist; diese Schraube, welcheman höher oder tiefer stellen kann, befindet sich in demBügel Bo (Fig. 6, Taf. 15), welcher an Pi befestigt ist undwelcher am zweckmässigsten auf der linken Seite einenArm von der durch die punktirten Linien angegebenenForm hat. Oben auf der Welle ’P ist eine metalleneScheibe oder besser ein metallener sternförmiger Schei-benträger D (Fig. 6) angebracht. Auf die Scheibe wirddie Drehscheibe S geschraubt, es sind in Fig. 6 die Oeff-nungen 1, 2, 3 für die Befestigungsschrauben angegeben.Wendet man einen sternförmigen Scheibenlräger D an, sowird die Drehscheibe S bloss aufgelegt, so dass man die-selbe behufs Ueberziehens mit präparirter Thierhaut oderbehufs Transportes des Instrumentes abnehmen kann. Beiallen diesen Anordnungen ist darauf zu sehen, dass dieScheibe S parallel zum Geleise gi gi des Schiebers E undparallel zu der Ebene liegt, worin sich das Geleise g g desdes Grundrahmens g befindet.
Mittelst der Drehung, welche Pi auf P um Co hat, kannman bewirken, dass die durch das Geleise g±gi bestimmteBewegungsrichtung des Schiebers E gegen die durch das Ge-leise gg bestimmte Bewegungsrichtung der Gestelle P und Piin einem rechten oder jeden anderen Winkel eingestellt wer-den kann. Das Gestell J mit 0, Fig. 7, Taf, 15, wird auf irgendeine Stelle des Schlitzes d im Schieber E aufgestellt und an-geschraubt. Dieses Gestell dreht sich um d, kann aber auchvou d in dem gezeichneten Schlitz seitwärts verschoben wer-den. An dem eben genannten Gestelle JO sind die ArmeN, N mit ihrem Verbindungsstück h h, Fig. 8 und 1, Taf. 15,so angebracht, dass sie sich um mm drehen. Mittelst derSchraube n (Fig. 1) können die Arnje N, N gehoben undgesenkt werden. Bei n, n wird das Zifferblatt mit demGehäuse des Zählerwerks (bestehend aus einer AnzahlGetrieben und Zahnrädern) und mit dem Rahmen Y, Y(Fig. 1, Taf. 15 und Fig. 9, Taf. 14), worin an der Welle