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legi, auf deiu (ionisch abgeschrägten Knude dieses llingeslaufen die drei abgestumpften Kegel b, welche mit demKegelrande des Ringes die gemeinschaftliche Spitze yhaben. Zwei der kegelförmigen Rollen b laufen in je 2Spitzen, welche durch den zweiten Ring c gehen und ihntragen, die drille Rolle b geht nur in einer Spitze auf deräusseren Seile und hat auf der innern Seite einen Hals,welcher von einem Lager c umfasst wird und in diesemläuft. Aus einem Stücke mit der Rolle b und ihrem Halseist ein Kegel /, welcher mit b die Drehungsaxe gemein unddessen obere Mantellinie eine horizontale Lage hat. DieSpitze dieses Kegels f liegt in S.
An dem Ringe e sind zwei Ansätze g , an welchenzwei horizontale Schienen h befestigt sind, deren OefTnungmitten über dem Mittelpunkte des Ringes a und derenobere Flächen in der Höhe der oberen Mantellinie von fsich befinden. Auf den Schienen h laufen zwei Wageni und k und zwar k innerhalb der Räder von i. DieSchienen h sind dort, wo der Kegel f sich befindet, durcheine Kröpfung weiter auseinander gelegt, um dem Kegel fPlatz zu lassen.
Der Wagen i besteht aus 2 schmalen tiefliegendenSeilenwänden, welche durch 3 Querriegel mit einanderverbunden sind und hat zwei walzenförmige Räder, vondenen jede» in zwei Spitzen läuft, welche durch die beiden Rädern erhöhten Seitenwände gehen. Dieser Wagenträgt die senkrechte Stange m, an welcher die Loupe «angebracht ist; endlich hat dieser Wagen noch ein paargegenüberslehende Schrauben in seinen Wänden, welchezwischen ihren Spitzen eine Schiebslange l fassen. Ausserder Loupenhülse hat die Stange m noch oben eine Hülsemit kreisförmiger Oelfnung und unten eine Hülse mit Plan-glas in das ein sehr kleiner Kreis gravirl ist. Die Mittel-punkte dieser drei Reslandtheile müssen genau in einereinzigen Vertikalen liegen.
Der Wagen k besieht ebenfalls aus zwei Seitenwänden,welche Uber den tiefer liegenden Theilen der Seilenwändedes ersten Wagens sich befinden, er hat zwei Querricgel,zwei Räder und eine Triebstange. Ausserdem befindensich noch zwei Schrauben in seinen Wänden, deren gegen-überstehende Spitzen einen Rahmen o an seinem einenEnde fassen, so dass dieser zwischen denselben beweglich ist.
In letzterem Rahmen o ist der ganze Zählapparat an-gebracht. Das Querstück am äusseren Ende dieses Rah-mens hat nämlich in seiner Mitte eine Schraube mit Spitze,ebenso das Querstück in der Milte des Rahmens; diesebeiden Spitzen fassen die Welle p, auf welcher die Zähl-rolle g, die auf ihrer innern Seite einen cylindrischen Ringhat und auf dem Kegel f ruht, aufgesteckt ist. Auf demRahmen o stehen zwei kleine Lager fiir die Weile desZahnrädchens r, das durch eine an p befindliche Schraubeohne Endö bewegt wird. Die beiden Lager sind durcheinen horizontalen Querriegel mit einander verbunden, indessen Mitte der Zeiger s zur Ablesung auf dem Ringe derZählrolle q befestigt ist. Rückwärts ist an dem Rahmen onoch eine Stange über dem Wagen k angebracht, welchezur Aufnahme eines Gegengewichtes dient, das an der-selben je nach Bedarf versc hoben werden kann.
Die Wagen i und k sind unter sich durch die Schieb-starigen ff verbunden, indem durch deren obere EndenSchrauben mit Sphzen gehen, welche die Rolle l fassen,die auf der zungenförmigen Gurve, nach welcher derTräger« oben begrenzt ist, aufliegt. — Durch einen Knopfv wird der Apparat in Bewegung gesetzt. Unten an demKnopfe ist ein Stift mit einer Rolle befestigt, der durchden Träger g geht und sich in ihm drehen lässt, ähnlichist an dem entgegengesetzten Träger g eine Rolle ange-bracht; um beide Rohen wird eine Schnur oderein feinerDralh geschlagen und an den in den Millen der schmäle-ren Seiten des Rahmens w angebrachten zwei Schraubenbefestigt. Der Rahmen w spielt in den zugespitztenSchraubenköpfen der die Schiehstangen U oben verbin-denden Schrauben.
Eine Kreisfläche von 23 Tagwerk bayr., nach 25001 liI.Massslabe, entspricht dem punktirten Kreis, welcher zu-nächst dem Mittelpunkte von Fig. 3, Taf. 18, liegt. Wennnun das Rädelten, das wir in Fig. 1 in r uns denken, beijedem Tagwerk, welches es ausmisst, einmal umlaufensollte, so müsste es, wenn es einen Kreis von 25 Tgw.Inh. messen sollte, einen 25 mal kleineren Radius habenals br, und für jeden Kreis, welchen das Rädchen messensollte, der von 25 Tgw. bis 0 Tgw. denkbar ist, müsstees um so viel an b näher gebracht sein, als die Tagwerk-zahl, welche man messen sollte, kleiner ist als 25 Tgw.Man würde also die ganze Ebene, welche die Linie brbeschreibt, wenn sie um b horizontal gedreht würde, zurBalm des Zähirädchens nolhwendig haben, was aber beieinem derartigem Instrumente wie es Fig. 2 und 3 zeigen,nicht angeht, weil das ganze Feld, welches gemessen wer-den kann, durch die Sehvorrichtung in senkrechter Rich-tung zugänglich sein muss.
Unbeschadet aller Verhältnisse, welche sieb aus Fig. 1ergeben halten, wird das durch folgende Einrichtung er-zielt. Es läuft ausserhalb dem messbaren Felde ein Kegelum, welcher auf seiner oberen horizontalen Mantelliniedie Zählrolle trägt und rollen lässt. Macht mau die Zäiil-t'olle q so gross, dass sich ihr Radius zum Radius derBasis des Kegels f verhält, wie die Zahl der Umläufe desKegels f zur Tagwerkzahl des grössten zu messendenKreises, so treten zwischen den verschiedenen Stellungen,welche die Zählrolle q auf dem Mantel von f einnimmt undden Umläufen des Kegels f in diesen Steilungen die näm-lichen Verhältnisse ein, wie mit den Stellungen von r aufbr und den Umläufen von r in Fig. 1. Die Zählrolle qwurde im Durchmesser 2“ gemacht, um 100 Th 1., welcheauf den Reif der Rolle aufgetragen werden, so gross machenzu können , dass man die Zahlen von 1 bis 100 eintragenund leicht ablesen kann. Die Basis von/' hat 4",6 Durch-messer und der grösste zu messende Kreis hält 25 Tagw.,folglich ist die Zahl der Umläufe von f
Denkt man sich b so gross, dass seine Basis 1" Durch-messer hätte, so müsste 5, wenn er ganz herumgerolltwird, auf einem Kreise laufen, welcher I0'',86 Durchmesserhätte, weil er sich in diesem Falle so viel mal um sich