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welchem imless die Vielheit der Eigenschaften zwar gleichfalls wiein der Uehernatcir (als Indifferenz) verborgen, jedoch bereits inUnruhe, Streit und Perturbation seiend zu begreifen ist, als ineiner Enge und in einem Gedränge beisammen gehalten, und inwelcher der Scheidungstrieb den Unterscheidungstrieb in sich ver-schlungen hält*), anstatt umgekehrt, wie wir diess an jeder Ge-blüts- und Todesangst wahrnchmen. Dieser peinliche Widerstreit(dolor suspensio continui) kann, falls man ihn abstract und ausder Stromlinie des Lebens herausgehaltcn fasst, nur durch denWiedereintritt in und durch die Ausgeburt des Ausflusses derEinheit aus dieser Differenz wieder geschlichtet, ausgeglichen oderversöhnt, der verzehrende Zorn des Lebens somit in die gebärendeLiebe wieder verwandelt werden**). Eine Ein- und Ausgeburt,durch welche die Idea zur Macht des Scheinens gelangt, so wiedie Natur als von ihr durchschienen verklärt wird. Wenn manriemlich von einem gelungenen Natur - oder Kunstgebilde sagt,dass es wie verklärt und durchsichtig (rayonnant) ist, so meint,man hiemit eine visio intra visionem (visionem ideae intra vi-sionom naturae), oder dass das Sehen eines Acusserlichen jeneseines Innerlichen nicht hemmt (verfinstert***), sondern dass sie
Mitwirker, wesswegen die Deutung dieses Wortes im Gegensatz des Ob-jects in der neueren Philosophie eine Doppeldeutigkeit ist.
*) Das A'alurleben für sieh ist eben nur dieses sich drängende, engendeoder ängstliche Treiben, Fliehen und Halten — das zu sich gekommenePrincipium contradictionis.
**) Wäre das Verzehren nicht, so das Gebären nicht, — wäre diesesnicht, so jenes nicht. — Wäre die Enge, das Drängen nicht, so wäredie Weile nicht. — Wäre die Nolh nicht, so Gott (als offenbar) nicht.
***) Verfinsterung durch wechselseitig Vcrschlicssen, Coaguliren imUnterschied der völligen Zersetzung und Asthenie. Denn mit jedem Fest-werden ist eine vereinzelte Verselbstigung, partiale Einung. Wogegendie Fluidilät für sich ein in einander zu Grunde Gehen, hiemit absoluteZersetzung (nbimation) ist, aus welcher das Feste wieder wenigstensäusserlich einend erhebt. Im Fluidum (nicht im stehenden Aether alsGeist, Luft, Gas) ist absolute Entäusserung, wogegen im Festen schondurch Einung eine Innerung (Seele) entsteht. — Im aufgegangenen Feuerwird das Streben zum unmittelbaren Setzen latent. Dieses Streben zumunmittelbaren sich Setzen ursländet im Vielen, daher der Formationsslreib