Reductiou die Rede sein kann oder von keiner Dualität, die erstdurch Ilinzutritt eines Dritten aufzuheben wäre, so wie auchnur uneigentlich von einer Mitte Zweier gesagt wird und nichtvon einer Mitte Dreier, wie schon die geometrische Anschauunglehrt. Es ist aber ein alter Irrthum der Philosophie, namentlichder Naturphilosophie, dass sie das Vermittelnde mit der Mitte(Centrum) vermengt, da jenes doch nur das Organ des letzterenist, wie besonders St. Martin in seinen Erreurs et vdritd zeigte. —Das zweite Missverständnis habe ich in der Hauptsache bereitsim Texte widerlegt, finde aber fiir gut, sowohl in Bezug auf selbesals zur Hebung des dritten Missverständnisses folgende Stelle ausJ. Böhme anzuführen. „Also heisst 1) der ungründliche Willeoder die Causalität als suchend ewiger Vater* *); 2) der gefundene,gefasste oder geborene Wille des Ungrundes sein eingeborenerSohn, in welchem als di nein Grund- und Kraftwesen die Viel-heit der Kräfte der Weisheit als secundaire Wesen urständen;2) der Ausgang des Geistes, welcher diese letzteren Wesen aus-führt und sich in ihnen modelt oder formirt; 4) diese ausgegangeneForm, welche das eine Wesen (Sohn), in ihm den Vater und denGeist, als in einer Stätte (Glorie, Templum seu Tabernaculum),umgibt, und in welcher sich der Ternär, als in seiner Idea, seine mAuge und Spiegel schaut**). — Wenn es darum heisst (Johann es
bringt die Zweiheit (Höhe, Weite und Tiefe, Enge — Idea und Natur) inEintracht als aufgehobene (separirte) Zwietracht, J. Böhme's verschlossenescentrum naturae. Die Causalität als in allen dreien ist nicht eigentlichKlitte, sondern wird Vermittelndes der zweien. Dieses als Doppelgängerzugleich neben und über den Vermittelten.
*) Hier schon als erstes Glied des Ternars, was also vom ersten(Natur*) Ternär wie vom vermittelten gilt als dem Lichtternar.
**) Der Schriftbegriff des Ternars ist allerdings ein anderer als der imSymboluni (von Alhahasius) der occidentalen Kirche als dem Filioque §c-und die Griechen haben vollkommen recht, wenn sie sagen, dass, so wieder Sohn primitiv vom Vater geboren wird, auch der Geist primitiv vomVater ausgeht, wobei jedoch diese griechische Kirche zugleich lehrt, dassnur der Mensch den heiligen und versöhnenden Geist vom Vater durchden Sohn empfängt, welcher der Inwohnung des Sohnes theilhaft ist,ausserdem aber der Geist, unmittelbar vom Vater, als Zorn- und Feuer-geist in der sohnleeren und sohnwidrigen Creatur auf- und ausgelit.