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der mich aus meiner Gefangenschaft retten kann — du bistder Zwerg, auf den mich das Orakel verwies. Geschwind,Bastian, reiche mir eine Bücherschaale nach der andern vondem Haufen her, der an dem Kamine liegt! Ihre betrüge-rischen Titel sollen bald in eine Liste gebracht seyn. — Einsbis siebenzehn! Gottlob, daß ich damit fertig bin! Nun,Bastian, trage geschwind dies Papier zu unserem Nachbar,dem Buchhändler — laß ihn den Ladenpreis daneben setzen,und laß ihn unterschreiben, daß er gegen die Summe sichfür die Beischaffung dieser seltenen Werke verbürge!" —Eben so glücklich löste sich die andere Hälfte des Räthsels.Ich begriff jetzt, ohne lange zu suchen, die guten Einfälle, diemeinem nachsichtigen Freunde in meiner schlechten Unter-haltung so wohl gefielen, den in allen Ländern beliebten undbei allen Prozessen anwendbaren Witz — einer gefülltenBörse. Ich zog die meinige heraus, und besah sie mit Wohl-gefallen; und da es einmal dort oben geschrieben stand, daßich alle meine Thorheiten bezahlen sollte, so nahm ich mirvor, es mit der besten Art und wie ein großer Herr zu thun.
Meine gute Laune kam während dieser Betrachtung ingleichen Schritten mit meinem Hunger zurück, der eben anf'sHöchste gestiegen war, als Bastian herein trat, und mir dietheure Rechnung des Herrn Fez einhändigte. Ich warf siegleichgültig auf den Tisch. — „Geschwind, Bastian," rief ichihm zu, „schaffe mir etwas Gutes zu essen, und bringe mirauch eine Flasche Sillery mit, damit ich vergesse, daß ich noch