Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Harmonie eben so vogelleîcht über den rauhen Weg zu schwingen,der in einem Zusammenhange von Felsenstücken und Berg-klüften vor mir lag, als sie mich unvermerkt über seine ersteHälfte gebracht hatte. Es ärgerte mich, daß mein Führerdas stolze Gefühl meiner Schwungkraft durch eine Bemerkungzu necken suchte, die ziemlich spöttisch herauskam. — „Ichsehe dir an," sagte er, „daß du mit deinem Ausfluge indas Reich der Ideen nicht übel zufrieden bist. Ich wünschedir Glück dazu: nur dünkt mir, du hättest besser gethan,ihn auf den schicklichern Zeitpunkt aufzuschieben, in den wirjetzt eintreten. Erst hier, wo leider der Weg äußerst schlechtzu werden anfängt, hätte auch deine Verzückung anhebensollen. Hier würdest du so viel dabei gewinnen, als du aufdem eben zurückgelegten dadurch verloren hast. Ich kanndir, da ich dich jetzt nicht störe, wohl sagen, daß es einerder angenehmsten ist, den ich kenne, nicht nur die ungleichbessere Hälfte des Ganzen, sondern an romantischen Aus-sichten und lachenden Gegenstände» fast so reich, als dasThal meiner Bastide. Alle diese freundlichen Winke der Natursind dir, während deiner Unterhaltung mit der Sonne, ent-schlüpft. — Es ist," fuhr er mit einem philosophischen Seiten-blicke fort, „nur zu oft der Fall bei euch sublimen Leuten,daß ihr eure geistigen und leiblichen Gelüste nicht haus-hälterisch genug gegen einander abzuwägen und nach demjedesmaligen Stundenbedürfniffe zu vertheilen versteht. Eingen Himmel geschlagenes Auge nimmt offenbar eine falsche