Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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und so geht es denn toll genug, so lange er nur nicht mitder Peitsche vagirt, wie vorhin; denn das können nun einMal meine Füchse nicht leiden. Da war ich aber, noch alsein junger Kerl, in Franken, bei einem — Gott vergebe mirdie Sünde! — fürstlichen Marstall angestellt. Die Gespanne

waren gut und brav, das muß ich sagen, und der Kutscher-

doch Eigenlob stinkt. Mein damaliger Herr aber glaubte inseinem Dünkel, das Handwerk, das mir manchen saurenSchweißtropfen gekostet hatte, wäre ihm angeboren, und ver-stand doch, wenn ich hinten auf der verteufelten Perutsche stand,nicht einmal meinen Anruf. Es war zum Wälzen. Nicht zehnSchritte konnte er fahren, so waren auch schon die Aügel ver-wickelt. Nun verlor er den Kopf — nun legte er sie, statt mirdas Wort zu gönnen, in die Hände seiner Frau Gemahlin, dieihm nie von der Seite wich. Die wirrte sie nun, daß Gott er-barm, so auseinander, daß mir grün und gelb vor den Augenward; denn nun wußte gewiß weder das Handpferd noch dasSattelpferd, welchen Strang es anziehen sollte, und dochsollte unser eins Acht geben, daß die Räder im Gleise blieben.Der Teufel hätte das gekonnt und ich nicht! Wenn ich hotteschrie, lenkten sie wüste. Rief ich: Vorgesehen Ihre Durch-laucht, es kommt ein Graben! so waren die Vorderpferdeschon drin; denn es ging rasch, müssen Sie wissen. Bliebennun die gnädigsten Herrschaften mit der Are hängen oderkippten um, so gaben sie es nicht ihrer Ungeschicklichkeit, mitallem Respekt gesprochen — sondern lieber dem Kutscher und