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einkehrt, so oft er hierher kommt, trat früh in mein Zimmer,brachte mir eine Einladung von ihm für den Mittag, und,zn meinem Zeitvertreibe für den Morgen, feine schriftlicheErlaubniß, das Arsenal zn besehen. 24 legte den Zettelneben mir auf das Kaffeebret mit aller der Gleichgültig-keit, die ich für solchen militärischen Prunk habe, die aberdafür den Brigadier desto mehr verschnupfte. — „Ich sehewohl," sagte er empfindlich, „du erkennst den Vorzug nicht,wie du solltest, den dir dieses Einlaßbillet vor so vielen tau-send durchreisenden gelehrten Wanderern verschafft, die ver-gebens darnach angeln. Du mußt wissen, daß Herr vonSaintaignan es selbst meinen Bitten nicht eher zugestand,als bis ich für dich gut sagte. Warum rümpfst du die Nase?Glaubst du etwa, daß unsere Zeughäuser so zugänglich find,als unsere Theater und Kirchen? O, nichts weniger. Dafürwirken sie aber auch mächtig auf unsere Imagination, wiealles Große, das sich versteckt hält, und der Glückliche, demes vergönnt wird, sie in der Nähe zu bewundern, trägt fürfein übriges Leben einen auszeichnenden Glanz davon." —„Du sprichst," erwiederte ich, „wie ein Soldat; ich aberdenke wie ein Magister, der lieber während seiner Morgen-betrachtungen einer Liquenrbouteille in den Hals sieht, alseiner Kanone, und ungern der leidigen Neugier einen Mund-bissen von feinem Frühstück aufopfert." — „Kürze es heuteimmer ein wenig ab," versetzte der Marqnis, „und hebeauch, wenn ich dir rathen darf, deinen philosophischen Senf