Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Als einen nothwendigen Nachsatz zn meiner Geschichtemuß ich dir doch noch sagen, daß, sobald ich mich mit meinerUeberlegnng allein sah, ich die rechtliche Gültigkeit meinesTraktats in genauere Untersuchung nahm, denn das fällteinem Sammler immer am letzten ein. Sie lief indessenab wie ich wünschte. Mein Kabiuetsminister steht zwar be-reits als Glaser in königlichen Pflichten; da ihm aber her-kömmlich — ein Wort, das wohl ganz andere Abweichungenentschuldigt — alle und jede alte Scheiben ohne Ausnahme,sobald er nur neue an deren Stelle einzieht, eigenthümlichzufallen, so dürfte sich wohl unter allen Dienern des Staatsschwerlich Einer noch finden, der die Nebenvvrtheile seinesAmts mit so gutem Gewissen rechtfertigen könnte als er;und da mich ohnehin diese Abfälle der Bastille mein baaresGeld kosten, so ging ich damals so ruhig und zufrieden mitmir zu Bette als heute.

Dr» 20. Februar.

Das schauderhafteste Gemälde von Breugeln, demKabinetsmaler der Hölle, kann kein so auffallendes Gegenstückzu einem Claude-Lorrain, dessen Pinsel in die Sonnegetaucht scheint, abgeben, als mein heutiger Morgen zu mei-nem gestrigen. Saint-Sauveur, der, wie ich es erst dadurcherfuhr, als ein vertrauter Freund des Intendanten, bei ihm