Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Seele diesen Schrecknissen preisgab — der sich als Jünglingallen sinnlichen Freuden entriß, um die Strafe unserer strengenGesetze für einen Schuldigen zu büßen, — der sein Vaterwar." — „Was?" unterbrach ich den Mönch, „sprechenSie von dem edelmüthigen Faber aus Ganges? Der hat auf

dieser Galeere-" und Thränen verhinderten mich fort-

zusprechen. — „Sie kennen also, wie ich sehe, einen Theilseiner Geschichte?" — „Nein, lieber Pater," schluchzte ich,„ich kenne sie ganz, und habe auch den rechtschaffenen Mannselbst gesehen und gesprochen." — „Ganz?" wiederholte derMönch mein Worr; „o dessen, mein guter Herr, werdenSie sich erst rühmen dürfen, wenn Sie" — hier öffnete erdie Thür nach dem Innern des Schiffs — „von daher zurück-kommen." — „Mein Blick fuhr erschrocken über dieß Grabder Verzweiflung, und der verpestete Luftstrom, der mirentgegenstieß, versetzte mir den Athem. Hätte Faber nichtJahre lang hier gelitten ohne zu murren, ich wäre keinenSchritt weiter gegangen. — Der gutmüthige Alte, wie ermich dazu entschlossen sah, ergriff meine Hand. — „Ich willSie zwar, aus guten Gründen, von Ihrem Unternehmennicht abhalten: Sie scheinen jedoch für solch eine Anstrengungdes Körpers und Geistes kaum Kraft genug zu besitzen. Hier,lieber junger Herr, trinken Sie zuvor ein Glas Tinto, dermit einem Liquor gegen die Ansteckung verletzt ist, und nungehen Sie in Gottes Namen. Diese Stunde der Wehmuthstarke alle Ihre übrigen Tage zur Geduld, zum Erbarmen