Band 
[Fünfter und sechster Band.]
Seite
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Zeit mich abzukühlen, ehe ich in die vernehme Gesellschaftgehe, in die mich der Mittag einführen wird. Wohl gut,daß er in der großen Welt drei Stunden später eintritt alsin der physischen. Inzwischen, denke ich, sollen die Bilder,die jetzt noch so lebhaft mir vorschweben, ziemlich verblichen,und brauchbarere pour in belle conversation an ihre Stellegetreten seyn. Denn welche Dame, ich bitte dich, würdemir zuhören, wenn meine Erzählung zum Lhnmächtigwerdensie aus dem hellen Speisesaale in jene düstre Sklaven-Barakeversetzen wollte? Eben so wenig würde ich Glück bei ihrmachen, wenn ich mir einfallen ließe, während sie mich an-lächelt oder die Zähne stochert, dem heldenmüthigen Kapuzinereine Lobrede zu halten, und an ihrer Seite seiner fünfzig,der bessern Zukunft geopferten Jahre, und der widernatür-lichen Zufriedenheit zu huldigen, mit der er, ohne nur Ein-mal in ein schönes Auge geblickt zu haben, auf seinem heiligenPosten steht. Mit dir, Eduard, ist es etwas Andres. Dumußtest mir wohl Ehren halber Stich halten, denn du zählstdich zu den philosophischen Köpfen.. Doch diese, lieber Gott,sind mir heute selbst. so zum Ekel geworden, daß es michWunder nimmt, wie ich mich noch im geringsten mit ihnenabgeben mag.

Ihr. denen Gor« znm Mitgefühle

Des Senekn, des Antonin,

Weich ausgestopfte Rednerstühlc

Und einen Doktorhut versteh»,