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be ntt dazu war doch hier in der That der rechte Ort nicht.Von ihm ging er auf die Annehmlichkeiten Berlins, undzugleich auf die Energie — wie er es ausdrückte — derdeutschen Nation über, ohne nur im Mrndesten ihren Man-gel an andern guten Eigenschaften zu erwähnen. Ich hättemich gern im Namen aller dazu bekannt, um das Schmeichel-hafte, das auch für mich in seinem allgemeinen Urtheile lag,ein wenig zu mäßigen; aber ich wußte in diesem Augenblickevor lauter erregtem Patriotismus nichts an uns auszusetzen,was sich der Mühe verlohnte. — „Ich kenne zwar Ihr Va-terland nur aus einer nichts weniger als empfindsamenReise, die ich im siebenjährigen Kriege dahin als Fähndrichthat, und von der ich als Oberster einer Brigade wiederzurückkam." — „Ew. Ercellenz wohnten also wohl der schreck-lichen Schlacht bei Minden bei?" — „Ja," antwortete er,ich führte in derselben die Grenadiere von La Tour gegenIhre Dragoner an." — Diese hingeworfenen wenigen Worterissen — ist es glaublich? — eine alte, längst verharrschteWunde meines Herzens auf. — „So ist denn," sagte ichheimlich zu mir, „über dieselbe Zunge, die jetzt so freundlichmit dir spricht, das Schreckenswort: Gebt Feuer! gegangen,das deinen armen Bruder zu Boden streckte!" Die Thränenmeines Vaters, die Verzweiflung meiner Mutter und meineigener kindischer Schmerz traten mir jetzt so lebhaft vor dieSeele, daß ich diese traurige Erinnerung nicht wieder loszu werden vermochte, ohne sie Dem mitzutheilen, der sie
Thümmel, sämmrl. Werke. v.
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