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Ein glänzender Mittag, Eduard, ein Gastmahl, wie esnicht jeder Intendant der königlichen Marine zu geben ver-mag, wenn er es nicht von Toulon ist, an dessen Küste dieberühmten Dattelmuscheln zu Hanse sind, die ihm als einausschließendes Vorrecht zukommen. Ich fand an diesem Be-herrscher der Holle, die ich heute Morgens bestieg, zu meinerVerwunderung einen sanften, liebreichen Mann in feinenbesten Jahren. Er empfing mich als den Freund seinesFreundes mit Güte und Achtung. Unsere erste Anspracheinzwischen — ob sie gleich von beiden Theilen nur auf ge-meine Höflichkeiten beschränkt war — mißlang doch einwenig; so sehr hat man selbst bei gleichgültigen Gesprächenes für ein Glück zu achten, wenn man in dem Innern desAndern keine verborgene Saite berührt, die traurig oderwidrig zurück tönt. Seine Worte kehrten mir immer eineSpitze zu, und meine Antworten? Du magst selbst urtheilen,wie klug und artig sie ausfielen. Gleich seine Frage, wiemir das Arsenal gefallen, gab mir einen Stich in das Herz.Roth bis über die Ohren, dankte ich ihm bloß für seinen Er-lanbnißschein, ohne meiner Unachtsamkeic zu gedenken, dieibn vereitelt hatte. Zu sehr Weltmann, um eine unbeant-wortete Frage zu wiederholen, brachte er mich sehr ungesuchtauf unsern König zu reden. Mein Lob, in das er herzlichmit einstimmte, wäre auch nicht übel gewesen, wenn ich nurnicht dabei — ich weiß auch nicht wie mir war — einenTadel seiner Vorliebe für die Franzosen mit eingewebt hätte;