Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Vor Lesern, die mich nur mit ihrem GeistesschaumeBesudeln, schütze mich dein Genius! Er wogtPrust und ersetzt das Bild, das noch »ausgeprägtZm Münzstock hängen blieb. Nächst ihm, vor dem die KrückenGelähmter Dichter sich wie vor Apollo bücken,

Der Ekribler nur verlacht, die tadellos und klugSich dünkend, auf Homers und MiltonS AschenkrugViel blinder noch als sie, mit stolzen, Mitleid blicken,

Hat K l i n g e r s deutscher Geist am meisten Recht und Fug

In meiner Gallerie die leeren Rähn,' und Lücken

Mit Bildern minder nicht dir dunkeln Eselsbrücken,

Die meine niatte Hand mit einem Federzug

Zum Uebergang ins Reich der Phantasie» schlug,

Mit Le lichten zu versehn. Doch »äh're Wünsche drückenMir letzt das Herz Laß Freund, laß von den BlumenstückenBerlins es sprießen dort der Rosen ja genugEin Körbchen voll von deiner Muse pflücken,

DaS Zerrbild meines Zch's aufS Festlichste zu schmücke»,

Das gestern Morpheus mir, in schwerem Eulenflug,

Gleich einem Savoyard, auf seinem breite» Rücken,

Als wär's ein Murmelthier in träumenden, Entzücken,

Mit Mohn bekränzt, vorübertrug.

Erwecke zum Genuß des TagcS, jene Stunden,

Die ich verschlief; empfind' an meiner StattDie Freuden, die ich nicht empfunden!

Wie ein Gebrechlicher sein Ehbett dem gesunde»

Hausfreunde überläßt, so unterwirft dieß Blatt

Rein wie die Unschuld selbst, mir aus der Hand gewunden

Sich deinem DildungStrieb. Trotz deiner vielen Kunden,

Für eine» Ritterdienst fühlst du dich nie zu matt,

Drum hoff' ich auch du wirst gern meinen Blendling runde»,