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Zu meinem Schlaftrunk ausgepreßt,
Und lock' und treibe sanft das weitverflogne kleineGeliebte Täubchen, das ich meine,
Aus seinem in mein Federnest.
Dann, Lieber, laß im MvndenscheineDie Girrenden für sich alleineUnd ende dein Gedankenfest. —
Und nun dem Maler Preis, der bis zum höchsten LichteDas düsterste Gemald' erhob,
Und dem unförmlichen GesichteDes Fortgangs meiner Zeit - GeschichteForm, Kraft und Leben unterschob!
Der Tag kam in sein Gleis, der, wie es schien, vergebensDem Kreise des Gefühls entwich,
Kraft meines Federzugs, der in dem Gang des LebensDem Faden Ariadnens glich.
Zog er denn nicht, o Freund, in deinen fänden mich
Aus Schwindel und Gefahr? und ward denn nicht durch dich.
O, Meister in der Kunst des geistigen Verwebens!
Auch er das Zauberband, an dem mein zweites IchIn leisen Schritten, jüngferlichMit allen Grazien des kindischen ErbebensZu meiner Kammer überfchlich?
Umschlangen nicht an ihm nach langer Trennung sichZwei Herzen, voll so inniglichMagnetischen Entgegenstrebenö?
Gott. welch ein Schlaf! welch ein Gedankenstrich!
So sah der erste Mensch im ersten Traum sich wippen.
Und stieg und siel bald hoch, bald tief,
Verlor in Dornen sich, stieß sich an MarmorklippenUnd träumte von -erbrochnen Nippen,