Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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mir der Abschied so schwer, den ich, o Gott, auf ewig vondiesem reizenden, einzigen Thaïe nehmen soll. Ohne jenesabgeschmackte Berufsgeschäft hätte ich wenigstens noch einenTag länger (Saint-Sauveur stellte es mir ja anheim)hier bleiben, und diese Höhen und Tiefen diese Landhäuserund Wiesen, die sich vor mir hinstrecken, näher beäugelukönnen, als durch das Fenster. Ist es nicht zum Tvllwerden,daß ich die letzte Vorstellung eines so prächtigen Schauspiels,alS mir die Natur auf morgen verspricht, ausschlagen muß,damit ein paar Müßiggänger einen Tag eher ihre hölzernenPuppen den Gaffern ausstellen, und ein Schmierer an einernoch elender,, als jene, seinen Pinsel versuchen kann? Ver-gebens wiederhole ich mir, wie viel edler solche Hingebungenwerden, je mehr sie uns kosten. Meine Großmuth hebt denSchmerz nicht, und am meisten ärgert es mich, daß es solcheArmseligkeiten sind, die mich von hier abrufen. Ich bin dochin der That ein sehr guter Narr, daß ich gehe! Nur nocheinen Schluck aus diesem würzhaften Luftstrom! Einen Hin-blick noch auf das stärkende Grün dieser Gefilde! und dannlege ich, mit dem Seufzer eines Liebenden, der aus denArmen seiner Schönen zum Sturmlaufen gerissen wird, dieFeder aus der Hand, gebe meine Nase dem Staube derHeerstraße und meinen armen Kopf den Strahlen Preis, diesenkrecht auf ihn herabschießen.