Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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bedenken daß der mêgliche Uebergang vom Verluste zum Ge-winnste nur desto entzückender ist. Mit welchem ungestümfreudigen Herzklopfen wird nicht der heute noch so beklemmtearme Flügelmann morgen dem Kreis enteilen, der ihm denTod drohte! Ich kann es mir lebhaft aus dem Gange mei-nes Blutes erklären. So schwer und trübe es war, alsich den bänglichen Wagen bestieg wie sprudelte es nicht,als ich ihn verließ. Ein Hinblick aus das in stolzer Ruheprangende Meer versöhnte mich geschwind mit mir selber,und meine klcinmüthigen Stubengrillen verkrochen sich vorder Hoheit der Natur Gott mag wissen, wohin? Sobaldich an der Seite meines Anführers in der letzten der drei,mit Herren und Damen besetzten Gondeln, die nur seinSignal zur Abfahrt erwarteten, Platz genommen hatte, wir-belte von der vordersten her, unter deren Leitung wir vomLande stießen, ein Zusammenklang blasender Instrumenteüber das Meer, der, von dem Jubel der Zuschauer erwiedert,alle Seelen zu beleben schien. Ich kann jetzt die Möglichkeitbegreifen, wie eine volltönende kriegerische Musik es dahinbringen kann, daß so viele verzärtelte Muttersöhnchen denHaß gegen ihre Werber, ihr Heimweh und ihr Zittern vordem Tode auf ein Mal verlieren lustig dem feindlichenFeuer entgegen tanzen und sich einbilden können, sie habenHerz; denn siehe, auch ich fühlte keinen Groll mehr gegenden Marquis und seinen Stellvertreter, lachte mit festemBlick der Fregatte zu, die vor meinen Augen hin und her