Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Ich hatte nun alle Gelegenheit, tiefer in ihren Verstandzu blicken Sie ließ auch ihr Herz sprechen: doch, ich er-wähnte die Scheibe weiter mit keiner Sylbe. Siehe, Eduard,ich wollte gern zwei Tage hungern, wenn ich mir dadurchdas Vergnügen erkaufen könnte, dir den Küchenzettel desherrlichen Mahls vorzulegen, das jetzt begann. Er würdedir unsern sinnlichen Genuß viel anschaulicher machen, alsmeine wortreichste Beschreibung. Im Allgemeinen muß ichdir jedoch angeben, wodurch es sich vor allen andern aus-zeichnete, ehe ich zum Schlüsse des Festes komme, der einereine neue Feder erfordert. Es ward vielleicht nach Schiffs-gebrauch, vielleicht auch aus symbolischer Hinsicht nur eineSchüssel auf einmal aufgesetzt und schon das gefiel mir;denn so blieb die Bewunderung, die wir ihr einstimmigzollten, wie bei Voltaire», so lange nngetheilt, bis eineandere erschien, die, wie es ihm auch gehen wird, uns nochbewundernswürdiger vorkam, als die erste. Entständen aberauch zwanzig Dichter nach ihm, deren immer einer größeral-s der andere, den Geschmack an den vorangegangenen ver-drängte, sie könnten kein höheres Erstaunen bei mir erregen,als mir die Reihe eben so vieler immer köstlicherer Gerichteabnöthigte. Es war mir eine bittersüße Betrachtung, aberganz eines Philosophen würdig, daß mir, selbst in dem Ge-biete meiner vorzüglichsten Kenntnisse, so viel Neues ent-î gegen kam. Denn außer dem gesegneten Brod, dessen ichmich noch von Air aus erinnerte, trat doch nicht ein einziges