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ertönte. Den ganzen Abend über mißtrauisch gegen jedeskachelnde Gesicht, in sich gekehrt, abwesend und stumm,verließ er endlich die Gesellschaft mit dem Fluche des Ver-brechens belastet, das er den Morgen darauf ausführte. Sowie er in seine Wohnung kam, störte er die halbe Nachthindurch unter seinen vor fünf Jahren zurückgelassenenKleinigkeiten, nach dem Versprechungsring der Fräulein vonLarai, zwängte ihn an den Finger, und hielt sich nun mitdiesem Beweise seiner ältern Ansprüche berechtigt, einen Gangzu wagen, um sich an Demjenigen zu rächen, der sie in seinerAbwesenheit auf das Empfindlichste verletzt habe. Unter diesemBlendwerke sophistischer Schlußfolgen schickte er, ohne aufdie Vorstellungen seines Sekretärs, der mir diese Umständeerzählt hat, zu achten, dem schuldlos glücklichen Manne einebeschimpfende Ausforderung zu. Herr v. Grammont früh-stückte eben mit dem Weibe seiner Jugend in einer Laubevon Weinreben, die er, bei dem erste» Erwachen seiner Liebe,aus keiner geringern Ursache auf einer Anhöhe seines Gartensgepflanzt hatte, als weil er von da aus das Eremiten-Häuschenüberblicken konnte, wo gewöhnlich in den Morgen- undAbendstunden das Fräulein sich ihren wehmüthigsten Gefühlenüberließ. Diese beiden einander zuwinkenden Plätze gabendurch die Erinnerung an jene bängliche Zeit den Stunden,die sie jetzt hier weilten, einen unaussprechlichen Reiz. Anihrem Hochzeitabende war die erste Traube dieser geheiligtenPflanzung reif geworden. Sie hätten es gern für ein Wunder