Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Der Kapitain hatte nun, wie er glaubte, mir allen ge-nügenden Aufschluß gegeben, und regte sich aufs Neue mitseinem Champagner, aber Jedermann ermunterte den Redner,fortzufahren, und verbat das berauschende Getränk. — „Soverlangen denn meine lieben Gäste," fragte er, „noch immerkeine Ruhe? Sie kennen ja Alle, außer der fremde Herr da,den Fortgang des Trauerspiels, so gut als ich." — „Aberauch er," rief ein ältlicher, mit Pflastern entstellter Officier,dem der Hieb in einem Ehrengefechke Mund und Nase ge-spalten hatte, „sollte nicht von uns gehen, ohne die Warnung,die der Verfolg der Geschichte noch rührender predigt, alsder Anfang, mit in seine Heimath zu nehmen." — „So hörenSie denn," fuhr der Kapitain fort, „was mir nicht nurSaint-Sauveur von der folgenden Stunde mitgetheilt hat,sondern so viel ich auch noch bis heute von der Unglücklichenweiß. Sie öffnete die Augen unter jenem krampfhaftenGestchne, das uns verscheucht hatte, und sah sich starr um;sobald sie aber ihre Jugendfreundin erblickte, stürzte sie ihrin die ausgebreiteten Arme. Fest an dieses einzige Geschöpfgeklammert, das sie in der ganzen Natur allein noch zu er-kennen schien, ließ sie ihr Herz ausbluten, und ihre sprachlosenGefühle verathmen. Erschöpft sank sie endlich auf ihr Bette,und zugleich in den tiefsten Schlaf, der bis den andernMorgen anhielt. Die Aerzte bauten große Hoffnungen aufdiesen Beistand der Natur, und trösteten alle Nachfragendendamit, die das Kloster unaufhörlich belagerten. Schöne, aber