Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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zu errathen sind, meine ganze Antwort zu legen. Indeßverursachte doch dies Geschwätz, daß ich nach Tische meinenKaffee noch mit Nachdenken darüber einschlürfte. Unter einemandern Gesichtspunkte genommen, kommt mir die Sache nichtso ganz unwahrscheinlich vor. 2ch glaube es als einen Er-fahrungssatz annehmen zu dürfen, daß ein sonst gesunderVerstand, der nicht durch eine fehlerhafte Organisirung derSeele, als zum Beispiel durch Hochmuth, sondern durch zu-gestoßene geistige Verwundungen verrückt wurde, sich auchwieder findet, so bald die Zeit diese geheilt hat, und sagees diesmal wahrlich ohne alle Seitenblicke auf unsere oftunbändig trostlosen Wittwen, die sich sechs Monate nachherauf das Fröhlichste wieder verheirathen. Eine jede dahinspielende Idee würde Blasphemie gegen die vortreffliche Frauseyn, von der ich spreche. Wer wollte aber nicht wünschen,daß, wenn sich auf den Fall ihrer völligen Herstellung einsolcher Verlustersatz als Saint-Sauveur darböte, jenes vorge-laufene Gerücht einträfe!

Die Stimmung, in die wir Alle uns versetzt fühlten,konnte für jedes einzelne Her; seinen großen Werth haben,nur zum gesellschaftlichen Tone taugte sie nicht. Der Kapi-tain, ein viel zu guter Wirth, um seinen Gästen Zwang an-zuthun, gab daher bald das Signal zur Abfahrt. Mir warsonderbar in meiner Barke zu Muthe. Die schreckliche Un-gewißheit menschlichen Schicksals schien ihr nachzuschwimmen.Ich hatte so wenig für die muntere Musik, die uns zurück