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leidigen. Kaum entdeckt er das neue Gemälde, so stellt ersich, die Arme in einander geschlagen, davor; aber anstatt,wie jener große Maler, zu rufen: „Auch ich bin einer!" sosteigt ihm der Künstlerneid so gewaltig zu Kopfe, daß ereinige Tage nachher, wie gesagt, ein völliger Narr ward.Sein Zustand griff mir ans Herz, ich vergaß sein Unrechtgegen mich, behandle ihn seitdem wie einen unglücklichenBruder und besuche ihn, so oft ich einen Groschen zu Rappeecntübrigen kann, der, wie allen verschobenen Gehirnen, auchihm das willkommenste Geschenk ist." „Thun Sie das, lie-ber Sperling? Nun, so erscheinen Sie mir in diesem Punktgrößer als Voltaire mit seinen vier Affen, und ich begleiteSie jetzt noch einmal so gern nach Cotignac. " — „ Wannhaben Sie die Pferde bestellt?" — „Mit Tagesanbruch " —„Gut!" — „Aber noch Eins, mein Herr! Bei Mönchenhaben wir als Ketzer wohl nicht viel Gutes auf den Mittagzu erwarten — Sollten Sie nicht aus Fürsorge einen ge-bratenen Fasan und einige Flaschen Wein mitnehmen?"„Sehr gern, reden Sie das mit meinem Wirth ab — undfür (Kitte leben Sie wvbl! denn ich habe sehr viel in meinTagebuch einzutragen." Das wäre nun auch nach der Regelvon Pünktlichkeit geschehen, auf die ich vielleicht mehr halte,als dir lieb ist. Ein anderer, glaube ich gern, würde Man-ches als unwichtig Übergängen und sich bei meinen schläfrigenAugen kürzer gefaßt haben; doch konnte es leicht möglichsevn, daß dieser andere lelne gedrängte Schreibart in der