Band 
[Fünfter und sechster Band.]
Seite
144
JPEG-Download
 

144

hundertjährige Riegel vorgeschoben waren. Ein Sekulumwar verrauscht, ohne es zu verrathen, ein zweites trug esin seinem morschen Leichentnche weiter, und drohte schon mitihm zu verschwinden, als der Genius, der über dem Ver-borgenen wacht, den Räuber im Fluge aufhielt, und wie einenReiher zwang, seine Beute fahren zu lassen. UnbegreiflicherZusammenhang der Dinge! Gleich dem Vogel Fonton inArabien, * der schreiend den Wanderern vvrflattcrt, um sie,wäre es auch ein Sumpf, dahin zu leiten, wo etwas Merk-würdiges versteckt ist, mußte ein deutscher Narr einen andernDeutschen in dies Mönchsnest verlocken, damit er einenSchatz heben konnte, den dort ein Schwarzkünstler für dieEwigkeit zu vergraben glaubte. Könnte ich der Schadenfreudeden geringsten Geschmack abgewinnen, oder spornte michNationalstolz, wie würde ich' mich gegen die unzähligenFranzose» brüsten, die seit dem 5. December 1638 bis aufden heutigen 24. Februar vergebens darnach geforscht haben;

* Il y » dans la Nubie un oiseau nommé Fonton, de la grosseur dunealouette, lequel, ayant découvert dans les bois quelque chose de remar-quable, vient voler auteur des gens et ne les quitte point, jusquà ce quilsse mettent à le suivre. Quand on est arrivé au lieu quil veut indiquer, ilsarrête et se perche sur un arbre, il commence à chanter, et lon naqua chercher tout à lentour pour trouver bientôt ce quil a voulu montrer.Mais il faut se donner garde de faire cette perquisition désarmé; car si ony trouve quelquefois des abeilles, ou du gibier, on y rencontre aussi souventquelque gros serpent ou quelque bète féroce, comme un huile, un tigre, unîcopard etc

Description de 1* A f r i q u epar Happer, p