155
scheint eine Antwort auf einen Bericht des heiligen Fiacrez» sey», der sich auf einen andern vom Prior des Klostersbezieht. Jetzt will ich dir nur den Anfang und das Endedavon zu Gute geben: Votre Saint-Jean ne vaut pas le diableavee, sa maudite ressemblance. II est incorrigible et fou hlier. Sa mère en est desolée, outrée, et l’abandonne à sonmauvais destin. Elle vient d’en instruire le roi qui saurabien que faire. — I.a reine, schließt sich diese drei Seitenlange Urkunde, VOUS loue d’avoir brûlé nos lettres, baltes demême avec celle-ci. Que rien ne reste après nous de tout cequi a trait il ce damné. Je me recommande à vos prières.Wenn mich mein Gedächtniß nicht betrügt, dem freilich jetztkeine Bücher zu Hülfe kommen, so trifft dieser Brief mitder Zeit zusammen, wo der König sein savoir faire geltendmachte, und die eiserne Maske zuerst bekannt ward. MeinHerz blutet, wenn ich an das arme unschuldige, der Ent-sündigung ehebrecherischer Aeltern und der Staatskunst einesunmenschlichen Bruders geweihte Schlachtopfer denke. Ichspüre dem Gefühle nach, mit welchem der Gemarterte amFenster seines einsamen Kerkers steht, und jenes Vultus ty-ranni auf die Scheibe kritzelt, die sich — wahrscheinlich seineinziger Nachlaß — in meine Sammlung geflüchtet hat, alSob sie mich für meine Theilnahme an seinem Schicksal beloh-nen svflte. Wie betroffen werden die Geschichtschreiber inFrankreich und Deutschland — sie, die bald einen Herzogvon Buckingham, bald einen Grafen Rantzau, und endlich