Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Herzog von Orléans , seinem regierenden Bruder nicht glich.Die folgenden Briefe werden immer seltener, kürzer undkälter, und behaupten ein gewisses religiöses Ceremonie!, dasgegen den ehemaligen traulichen Ton sonderbar absticht.Wem etwas daran gelegen seyn könnte zu wissen, wie derheilige Fiacre die Tage seines in der Schnellwage des Hofsgesunkenen Gewichts hingebracht habe, dem könnte ich zurErläuterung wohl noch einige Beichten mittheilen, die hier,wie verloren, daliegen, und sehr warmen Herzen entflossenscheinen. Im Jahre 1660, wo der Regentin wahrscheinlichdie Neugier angekommen seyn mochte, das Kind des Garten-hauses kennen zu lernen, befragt sie ihren Wegweiser auf somanchen Gängen des Lebens, sehr herablassend um die besteRoute nach Cvtignac, wohin sie eine Wallfahrt zu thun vorhabe- der einzige darauf folgende Brief melde! dem ehrwürdigenPater ihreIurückkunft, und befiehlt ihm, fich denTag nachher beiihrer Kammerfrau einzufinden, wo sie über eins und das anderemit ihm sprechen wolle, das jenes Kloster beträfe. Nochein paar andere weisen ihn an, Gelder zu Almosen in ihrerSchatzkammer zu erheben. Mit den Anweisungen auf ihreSchlafkammer ist es vorbei. Diese Briefe machen meineVerzweiflung. Man lernt doch in der Welt Gottes nichtsdaraus. Glücklicherweise gibt noch eine heillose Epistel derBeauvais, die den ganzen Briefwechsel schließt, zu merkwür-digen Muthmaßungen Anlaß, die uns künftig einmal beieinem Glase Punsch munter genug machen werden. Sie