Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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sein Wohlbehagen nicht bergen, wenn es den seltenen Fallerlebt, einem Mönch seine Kutte vom Leibe, einer Kammer-frau das Tnch von der Brust zu ziehen, die das Herz einesTigers versteckt, und besonders, wie Peter der Große imkaiserlichen Ungestüm sich an dem Bette der Maintenon her-ausnahm, eine Königin zu entblößen, von der man so vielSchönes erzählt. Meine Gesundheitsreise will ich jetzt, ohneWortwechsel, Jedermann zugeben, der die Sache versteht,hat bis auf den heutigen Tag nur Vorfälle entwickelt, dieder Mühe des Erzählens nicht lohnen, die keinen Menschen,als etwa Dich, interessiren können, und dem gemeinsten Rei-senden aufstoßen. Jetzt aber hoffe ich doch, daß mir die Sta-tistiker, die Biographen und Archivare, alles Geschwätz dervorigen Blätter der einzigen Perle wegen verzeihen werden, diemir heute der Zufall in die Hände spielte. Mußte nicht Cookauch lange auf dem Weltmeere herumirren, ehe er auf jene glück-liche Insel stieß, wohin noch keine Kultur gekommen war, undwo die schönsten Mädchen noch nackender gehen als in meinemTagebuche. Ich kann mich jetzt brüsten wie er Mein Ota-heite ist gefunden und mein Name verewigt wie der seinige. *

* Obgleich Ludwig der Dreizehnte bei der Geburt deS ihm von Gottgeschenkte» SohnS, ungläubig den Kopf schüttelte, so bat er dock schwer-lich den wabren Vater hinter der Kutte deS heiligen Fiacre und so wenigvermuthet alö die vielen Schriftsteller, * die auf einen andern rietben.Der Autor dieses Tagebuchs schmeichelt stch der erste gewesen zu lehn,der ihm seinen verdienten Platz in der französtlchcn Geschichte anwies.

'^8ièolo de Louis XIV. p. m. 258. in den Oeuvres de Voltaire, und an mehrernStellen. Auch kann man die Nachrichten des Abbé 8oolavie in dem bten Vande