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Aber soll ich denn heute gar nicht zur Ruhe kommen! Ebenim Begriff/ das dritte oder vierte Licht auszulöschen/ dasmeiner nächtlichen Arbeit vorstand, fällt mir noch Saint-Sauveurs Brief in die fchläfrigen Augen. Ach Gott, wietrieb sie nicht jede Zeile aus einander! Höre nur, Eduard,was mir der sonst so vernünftige Mann zumuthet. Er, dermit Wohlgefallen der Erekution erwähnt, die heute unterseinem Kommando einem Verurteilten das Leben schenkte— kann doch verlangen, daß ich ihn morgen zu einer — wokeine menschliche Gnade Statt findet — zum Opferfeste einerneuern Jphigenie — zur Einkleidung des unvergleichlichenKindes begleiten soll, das mir vor ein paar Tagen zu Toulonso wichtig geworden ist? Ich hatte es ganz vergessen, daßmorgen ihr siebenzehnter Geburtstag einfällt, der sie vondem gesellschaftlichen Leben zu trennen und zu einer ewigenGefangenschaft einzusegnen bestimmt ist! Schließt der guteMann etwa aus meiner Fahrt nach Cotignac, daß ick sonstnichts zu thun habe als Klöster zu besuchen? Die langweiligenStunden, die ich dort zubrachte, sind mir doch vergütet wor-den, und wie? Was sollte mich aber in Eins verlocken können,wo ich unter ärgerlichen Ceremonien vielleicht Gefahr liefe,mir ein Gallenfieber zu holen? Ueberdieß bin ich ja morgenum neun Uhr zu meiner Sonntagsfeier in einem Tollhause
der ^IKnoire» de Richelieu — Utlb Mihiel — Le véritable homme etc. mit einandervergleichen. In leyterem finden fich auch gute Nachrichten über die Kammer:frau der Königin — Vcauvaig p. 156 — 146 , so wie über die Gewitternacht, dieeo unnvthig machte den zweiten Prinzen zu verheimlichen.
Tbümmel. lämmtl. Werke. V.
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