Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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versagt, das sich unter keiner andern Benennung ankündigtals die ihm gebührt. Der Herr Brigadier mag allein reisen.Ich will nicht auch noch mit leiblichen Augen einer Gleißnereinachgehen, bei der, sonderbar genug, nicht weniger als beider eisernen Maske, ein Heuchler von Vater, eine straf-bare Mutter und ein eigennütziger Bruder ihr höllischesSpiel treiben. Hat mich die Theilnahme an einem Leidenden,dessen Asche von einem vollen Säkulum bedeckt ist, schon somürbe gemacht, welches Entsetzen würde mich nicht erst er-greifen, wenn ich die holde Schöne, zum ersten Mal wiedernach jener herrlichen Nacht unserer Bekanntschaft, im Non-nenschleier an dem Rande eines offenen Grabes anstaunenmüßte, das sie lebendig verschlingen soll, und aus dem sie,ach Eduard! nun nichts — nichts mehr zu retten vermag.So streckten denn Unvernunft, Aberglaube und Mönchswuthihren bleiernen Zepter von einem Jahrhunderte zum andern!Wo ich auch Hinblicke, sehe ich nur Thorheiten und Lasterneben dem Jammer der Unschuld. Du vermuthest doch schon,Eduard, daß ich nach solchen Kopf und Herz durchdringendenGedanken den Marquis mit verweigernder Antwort abgefertigthabe — und du hast es errathen. Doch, indem ich meinemBastian den Brief vor das Bette tragen wollte, um ihnmorgen mit dem Frühesten zu bestellen, trat mir das Bildder guten liebenswürdigen St. Aignan in den Weg, undbar mich, die Sache noch einmal zu überlegen. Ich blieb eineganze Weile ungewiß stehen, aber die rührende Betrachtung