Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Die psychologischen, moralischen, metaphysischen Erfahrungen,die ich wahrend dieses Vorspiels der geheimnißvvllen Nachtmir und andern Gästen abnahm, und die ich dir so unbe-fangen mitzutheilen verspreche, als ich sie erhielt, sind, hoffeich, deiner Aufmerksamkeit schon eher werth. Wenn sie dichso gut als mich überzeugen, daß in der Natur nichts in sonaher Verwandtschaft steht, als ungewöhnliche Gerichte mitneuen Gedanken, wenn du nebenbei meinen innern Menschenauf Schleichwegen der Sinnlichkeit, die deiner Metaphysiknoch unbekannt waren, ertappst, so habe ich gewonnen, wasich wünsche. Ich könnte ein Buch über meine stillen Tafel-bemerkungen drucken lassen; aber ich würde es nie thun, daich weiß, daß in unsern lesesüchtigen Zeiten keines mehr,wenn es nur von außen nicht schmutzig aussieht, der Rengierunsrer Schönen entgeht, und ich keine Verräthereien anmeinem Geschlechte begehen mag, die es in den Augen desihrigen nur noch mehr herabsetzen würden, als es ohnhinschon steht. Vor einem so verwünschten Zufalle schützt mich,zum Glück, das geheime Fach in deinem Schreibepulte. Dasberuhigt mich.

Die vermuthliche Pracht des Saals, in den wir traten —zeigt mir erst jetzt mein Nachdenken — ist über der rundenTafel in seinem Centrum, die mich ungleich mehr anzog,ganz von mir übersehen worden. In ihrer Mitte — wiewäre es möglich gewesen, anderwärts wohin zu blickend —erhoben sich, aus dem reinsten Alabaster geformt, Amor und