Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Ideal einer Verklärung zu erreichen? Während dieses Voll-genusses des Gesichts schienen meine vier übrigen Sinne wiein dem tiefsten Schlafe versnnken, aber nur zu bald wurdenauch sie berührt, erweckt und in die Bezaubernng des erstenverflochten; denn als wir auf einen Wink des GebietersHand in Hand uns seinem Tempel näherten, die Thürenzwischen flammenden Säulen aufflogen, — Rosenduft unsernGeruchsnerven — Töne der Harmonika unserm Gehör ent-gegenschwammen — zwölf gaukelnde Genien uns zum Hoch-zeitmahl einluden — da wußte wahrlich kein Sinn mehr,welcher, in dieser allgemeinen Befriedigung, der glücklichstesey. Wir würden uns gern für Geister gehalten haben,hätte nicht der eintretende Hunger, als wenn er von einerlangen Reise zurückkäme, seine vergeßlichen Freunde belehrt,daß sie ihm noch Unterthan und auch heute nichts mehr alssehr glücklich versorgte Menschen wären! Wollte ich dir jetzterzählen, daß wir uns setzten, aßen und tranken, bis wirsatt waren — so könnte meine Beredtsamkeit den Stuhl, denich einnahm, noch so elastisch polstern — die Tafel, die vormir stand, noch so reich besetzen — meinem Gaumen sogaralle die Gerechtigkeit erweisen, die man ihm unter den Schlem-mern zugesteht, und ich würde dir doch nur am Ende nichtsals eine alberne Wahrheit gesagt haben. Dafür bewahremich die Harmonie des Ganzen, die dies hochzeitliche Mahlvor allen und jeden, die mir in meinem Leben Langeweilegemacht haben, auszeichnete. 3* weiß dich besser zu schätzen.