Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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In der maldiviseben Nuß - dir vor die Augen gesetzt.

Aliein die steche Natur hat hier ein Sinnbild geätzt.

Das keine» Nachstich erlaubt, auch hab' ich über die» jetztDir noch ei» eignes Produkt auê seine»! Krastmehl zu schildern:

Dem. nach dem Landesgebrauch, als ein Drakel geschätzt.

En, ernster Augur bereits sein Spfermesser gewetzt.

Sein Auge fordert Gehör, der Gäste Jauchzen zu mildern,

Und seine Zunge, zuvor in Wein prophetisch genetzt,

Rüst laut: WaS Unschuld verbarg, erringt die Liebe zuletzt!

Nun war das WcihungSsymbol bekränzt mit Knospen der RoseDem Gastmahl PlatoS vereint. Ein Döhnchen einzeln verweiltVerschlossen in dem Gebäck alS Bild deS größten der Lose,

DaS, wenn stch'S einmal verlor, kein zweiter Festtag ereilt.

Sey ein Gewinnst »och so klein, er liegt dem Zufall im Schooße.

Sst wenn der Schmied seines Glücks den Bolzen dreht und befeiit,

Der doch am Ende nicht trifft, hat Alexander der GroßeDen gord'scben Knoten so leicht alè wir den Kuchen zertheilt.

Ein fremder Schauer durchlief der Rose IugendgestaltenDem ersten Angriff geweiht — doch der Begeisterte schrittSchnell zu dem Theilungsprozeß, der keine Zögerung litt,

2m Dienst der obersten Macht daS strengste Recht zu verwalten,

Das für den Ruhn, eines PaarS von gleichen Ansprüchen stritt.

Ein jeder Edle verdient daS große LoS zu erhalten.

Sie zittern beide, doch seht, des Schicksals Räthsel entfaltenSich wie ein Gottesgericht. Ein Wunder leitet de» Schnitt,

ES hat ein Wunder die kleine Dohne gespalten,

* Was kann die Natur bei der Ausbildung dieser unverschämtenNuß für eine Abstcht gehabt haben? Ehemals wurde ste von großen Zerrenoft mit mehrern tausend Thalern bezahlt. In neuer» Zeiten ist ste imPreis gefallen. Eine ziemlich treue Abzeichnung von ihr stndet steh inSonneratö Reisen nach Neuguinea.