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Und jede Hälfte, die nun da à schöne Ganze vertritt,
Theilt auf des Augurs Befehl, den Dank und Jubel umschauten,
Gehorsam sich den Erwartenden mit.
Betroffen blickte» die Freundinnen beideEinander in das verfärbte Gesicht;
Sie lächelten zwar der männlichen Freude,
Den Sinn nur davon begriffen sie nicht.
So sahen einmal ei» paar erröthende -höre»
An Leda's Neste vor jenem mystischen Ei,
Das ne — mit Wahrheit als Gans in ZevS Umarmung verloren.
Und spielten damit und brachen's entzwei,
Und dachten nicht das Geringste dabei.
Sie ähnele» nicht, daß sie Helene» geboren,
Und daß des Kindes noch nngestiliies Geschrei
Mehr als ein bänglicher Laut für zarte Jungsrauenohren,
Daß es das Probegelön', der erste Ruf der SchalmeiZum blutigsten Krieg, den je die Götter beschworen,
Um den Desix einer Kleinigkeit sey.
Zeh!: lange Jahre vcrstriiten die Thoren;
Znlcht verschütten sie doch, wie deutsche Köche, den Brei.
Und Kerzen füllten den Saal. Im Nu durchzitterten Flanrme»
Der kalten Psyche die Brust, geschmiegt an PaphicnS Sohn,
Und schlugen über die Kränze von MohnDer zwei Sirenen und jenen Wellen zusammen.
Die kaum vom Lichte verrathen, auch schon *
Gebrochen in ihre Grotten entfloh». —
Wer kann die selige Lust an diesem Vorspiel verdamme»?
Doch unsre Helden, voll Kraft der Odyffeer, umschwammcnDie Brandung, senkten den Blick und stimmte» leis' in den To»
Des ewig tröstende» Lieds der Philosophen und Ammen:
Geduld'. Erwartung ist schwer, doch desto süßer der Lohnl (