Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Plan aus den Händen, und befahl dem Haufen feiner Be-dienten, alle Maurer und Aimmerleute, die sie austreibenkönnten, für doppeltes Tagelohn anzuwerben. Wie schlugmir das Herz bei dieser leidenschaftlichen Heftigkeit, indemich daran dachte, wie es zwar nicht wahrscheinlich, aberdoch möglich sey, daß Klara in dem entscheidenden Augenblickeverstumme; und auch bei ihm trat bald nachher die Furchrder Ungewißheit au die Stelle der kleinen Hoffnung, dieihm mein Händedruck mitgetheilt hatte. Ich konnte unddurfte ihn nur mit halben Worten trösten, und verließ ihnendlich mit der ernstlichen Bitte, Klaren in ihrem jetzigenTraume nicht zu stören, nie mit ihr von seiner Liebe zusprechen, sie weniger zu sehen, und das klebrige der Zeit undder Hand Gottes anheim zu geben. Eine viel größere Sorgehat mir die edle Montbaffon durch ihren schnellen Entschlußgemacht, der Freundschaft das große Opfer ihrer Liebe zubringen- Sie bekam auf einmal eine Abneigung gegen denBruder, der sich durch das Unglück seiner Schwester, wofürsie es ansah, bereichern sollte. Durfte ich ihr wohl entdecken,wie großmüthig er gehandelt hatte, sobald er die Klausel indem Testamente erfuhr? Mußte ich nicht fürchten, daß dieheroische That einer Jugendfreundin einen nachtheiligen Ein-druck für Saint-Sauveurs Liebe auf Klarens Herz machenwürde? Ich bat Gott inbrünstig um Weisheit zur Leitungdieses so verwickelten Geschäfts — theilte meine ganze Auf-merksamkeit zwischen beide Freundinnen, belauschte das in