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zärtlich freundschaftlicher Wehmuth dahinschmelzeude Herzder einen, und rief Saint-Sauveur zu Hülfe, wenn es sichganz für ihn verlaufen wollte, und half der gewaltsam unter-drückten Liede der ander», ohne daß sie es ahnen konnte,wieder in die Höh', und da sie dennoch auf ihrer religiösen1 Schwärmerei blieb, setzte ich meine ganze Hoffnung auf denAusgang deS heutigen Festes, dem sie selbst den eifrigstenWunsch äußerte, nls Choristin beizuwohnen — als sie horte,daß ich eine Kapelle der heiligen Ursula durch Klarens Ein-tritt in das Noviciat einweihen würde. Sie erbat sich vonder Aebtissin die Erlaubniß dazu, in der gewissen Hoffnung,gleich nach der Ceremonie mir ihrer Busenfreundin zurück-zukehren und sie bei den Klosterschwestern einzuführen. O,wie unendlich hat mich Gott für die Sorge belohnt, die ichfür diese herrlichen Geschöpfe getragen habe! Die vielen bäng-lichen Jahre, die vorangingen, liegen jetzt so vergessen hintermir, als ob sie nie da gewesen wären, und meine Seligkeit,scheint es mir, hat mit dem heutigen Tage ihren Anfanggenommen." „O lieber, biederer, großmüthiger Mann,"rief ich aus, als er schwieg, „möge Gott doch noch langeEuer ehrwürdiges Leben fristen und Euch noch oft auf dieSpur bringen, arme Verirrte und Verlockte zu ihrem wah-ren Beruf zurückzuführen!" Ich fiel ihm, als wir an dasGartenthor kamen, um den Hals, bat um seinen Segen —schlug aber, statt ihn hinaus zu begleiten, aus einem eige-nen Gefühl, den Feldweg ein, den ich gekommen war. Nach
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