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und in dem Meere seines Lichts meinen Bildungstrieb gereinigtbatte. Ich lagerte mich an den Stamm einer Valsamfichte, underwartete das große Schauspiel mit dem Entzücken, das ichschon kannte. Die Wolken zerflossen, der Mond verblich, dieSterne verloschen, und nun schwenkte sich das gebietende Ge-stirn aus der Unterwelt über unsern Erdball, ergoß seinenLichtstrahl und wirkte. Mein Auge spiegelte sich in denThautropfen, die, wie reine Herzen, wenn sie brechen wollen,noch einmal aufschimmerten und verdunsteten. Unwillkührlichstreckten sich meine Arme dem Wunderballe entgegen, der anden Bergsaum heraufrollte, und der Drang hoher Empfindungsuchte einen Ausweg über die lallenden Lippen: Ach wo, riefich in meinem Entzücken — wo gäb' es in der Natur einenGegenstand, der rührender an das menschliche Herz spräche?und horte hinter mir rufen: Hier! Betroffen sah ich michum, und Saint-Sanveur und Klara, an seine Brust gelehnt,waren es, die mich behorcht hatten. — „O, Ihr habt Recht/'sprang ich von meinem Sitze auf, „ihr trefflichen Menschen!Eure Liebe ist rührender, ist edler noch, als der Glanz derSonne." Sanft lächelnd gaben sie sich meiner Betrachtungpreis, und mein Blick weidete sich an dem für ein unschul-diges Herz erstaunlichen Bewußtseyn, das in den Augen desjungen Weibes lag. Wer hätte in Anschauung ihrer nicht Allesvergessen — welcher Firniß seliger Gefühle überglänzte nicht ihrverschämtes Gesicht — wie sanft verlor sich nicht ihr Nachdenkenin der Glorie des ersten anbrechenden Tages ihrer großen