Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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tljm seit gestern nach feinem Brautbette wohl der liebste Fleckder Erde geworden ist. Während er nun unter der zier-lichen Wölbung nur die einzelnen Stellen aufzusuchen schien,über die Klarens Füße geschwebt hatten, wo sie saß, zitterte,weinte und ohnmächtig ward, verbreitete sich meine Bewun-derung über das einfache schöne Ganze. „Ich sehe wohl,"rief ich endlich lachend meinem Freunde zu, „daß du überdie Benutzung dieses Juwels von Felsen nicht nöthig hattest,weder mich noch meinen alten Lehrer der Baukunst, den ehr-lichen Sperling, zu Rathe zu ziehen" — „Wie?" unterbracher mich ganz betroffen, „heißt denn der alte Gurkenmalerso, der an dem Hafen wohnt?" „Ja wohl," sagte ich, „aberer hat seinen deutschen Namen ins Italienische übersetzt, seit-dem er hier ist" — „Das thut mir sehr leid," versetzte Saint-Sauveur, „denn, wenn mich mein Gedächtniß nicht ganzbetrügt, so habe ich schon mehrmalen nach demselben ManneSteckbriefe in den Berliner Zeitungen gelesen, die ich bloßeures Königs wegen noch halte" — „Nach Theodor Sper-ling?" — „Ja gerade nach diesem" — „Unmöglich," fuhrich fort, „dieser, zwar als Künstler sehr unbedeutend, istjedoch die ehrlichste Haut, die ich kenne, und wahrlich auchnicht verschmitzt genug, der preußischen Polizei zu entwischen— du irrst dich, lieber Mann!" — „Nun das ist leicht zuerörtern," antwortete er sehr bestimmt, und befahl dem Be-dienten, der uns von weitem nachgetreten war, nur die zweiletzten Monate der deutschen Zeitung bei seinem Kutscher zu