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entstanden — schlankere Gestalten auf den Maskeraden,leichtere Tänzerinnen auf den Bällen, jüngere Gesichterin den Logen erschienen wären — die alle Lorgnetten von derihrigen abzogen. In dieser Verlassenheit, die mit den Jahrenzunahm, bekam sie Zeit, an die Erziehung ihres Sohneszu denken, der schon ziemlich durch ihr Beispiel gebildet,siebenzehn Jahre alt, und reich und schon genug war, dasWerkzeug ihrer doppelten Rache an unserm und ihrem eige-nen Geschlechte zu werden. Als er an einem Redoutenabendsie um Rath fragte, was er thun solle, um sich auszu-zeichnen , stand sie als Zauberin masquirt vor ihm, hobihren Stab und entließ ihn mit folgendem Orakelspruch:„Blicke um dich und sieh, wie jene summenden Bienen dieKnospen der Rose belagern, um sobald sie sich anfthun, denersten Honig aus ihrem Kelche zu saugen — und du konntestdie Flügel hängen und anderem Gewürme den Vorgcnuß ruhigeinräumen? Ich hasse mein Geschlecht und ergrimme überdas deinige. Schaffe mir Genugthuung von beiden undSeelenruhe durch deine Triumphe!"
„An diesem Abend, erzählt man, gelang ihm seine ersteVerführung in einer Schäfer-Maske bei einer Schneiders-Tochter, als Diana gekleidet, und beider Unschuld ging ver-loren. Durch mütterliche Erfahrung wehrhaft gemacht, wiegefährlich ward nicht dieser verwahrloste Jüngling jeder un-bewachten weiblichen Tugend? Wie manche herrliche Früh-lingsblume hat nicht dieser gehorsame Sohn, aufKvsten seiner