Band 
[Fünfter und sechster Band.]
Seite
21
JPEG-Download
 

21

Die Thorheit loctt mir AmorettenDie BeriixrtS i» ihr Dvrgcmnch,

Und jiehr mit ÖrdenökcttcnDen Löwe» - Ritter ^ »ach.

Während der gute Magister sich so bescheiden über meinePhysiognomie herausließ, beschäftigte ich mich indeß mit der,die er mir darlegte, und fand in seiner gewölbten Stirn,gebogenen Nase und spitzen Kinnlade eine Aehnlichkeit voneinem — aber Gott weiß — welchem meiner Bekannten. Ichlreß mir von Bastian eine ganze Deute Rappse geben, dieich ihm verehrte, und wir schieden als gute Freunde aus-einander. Filbert sah nach der Uhr.

„Noch haben wir Zeit, einen Blick in den Hof zu thun,der das weibliche Geschlecht einschließt. Gleich am Eingängewird Sie die sapphische Furie festhalten, von der ich Ihnenerzählt habe." „So wollen wir lieber," versetzteich, „davonbleiben! denn es ist mir schon so übernächtig ums Herz, alswenn ich ein Dutzend Musenalmanachs gelesen hätte." —„Nicht doch, mein Herr," redete mir der Aufseher zu. —Schon deö Kontrasts wegen mit der vortrefflichen Dame, dieSie bald sehen werden, rathe ich JlM'n zuvor diesem Gegen-stücke einen kurzen Besuch zu machen."

Kaum hatte er die Thür des Hofs geöffnet, so bäumtesich mir auch schon in dem nächsten Behälter ein so widrigesMegären-Gesicht entgegen, als niich seit langer Zeit keins

* IJon-yuixote.