Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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drängte meinen Führer vor mir her, rief Dastianen undden Maler, der, an das Gitter seines versöhnten FeindeSgelehnt, mit ihm in ein Gespräch, vermuthlich von der ewigenKunst, verwickelt war, und nun begleitete uns Filbert, schwei-gend und nachdenkend, bis an den kleinen abgesonderten —jene traurige Wohnung umschließenden Zwinger, den sich diereichste Erbin im Lande zu ihrem Wittwensitze gewählt hatte.Er empfahl mir den innern Thürriegel vorzuschieben, umHerr über meinen Ausgang zu seyn, im Fall mir das Herzzu schwer werden sollte. „Deßwegen?" lächelte ich, „v Siehalten mich doch auch für einen gar zu großen Weichling,lieber Manul" Wir setzten uns, nach seiner Anweisung, sogeräuschlos als möglich, auf einen Vorsprung der Mauer derGitterthüre der unglücklichen Dame gerade über. Passerinozog in der Zwischenzeit sein Pergament hervor und nahmdas Lokal ziemlich richtig auf. Auf meinen beifälligen Winkzischelte er mir ins Ohr — heute wolle er mir zeigen, daßer seine Kunst verstehe. Das konnte ich dir nicht versprechen,Eduard; denn ob ich gleich auch an die Schilderei dachte, dieder heutige Morgen anf den Abend meinem Tagbuche ab-werfen würde, so war ich doch dabei von allem artistischen Stolzeweit entfernt. Ach Gott! wo hätte ihn mein beklommenesHerz beherbergen sollen, das von dem ersten Glockenschlageder furchtbaren Stunde an, in zunehmender Erschütterung,bis zu dem letzten fortklopfte, der es vollends zusammen-drückte wie einen blutigen Schwamm. Aus einer innern