Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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und mich nach mir selbst wieder umsah, ergriff undschleuderte mich mein Bewußtseyn in einen desto düsterernAbgrund.

Freund, ich habe dir nie verleugnet, was in meiner Tiefevorging — warum sollte ich dir jetzt die beschämenden Ge-fühle verhehlen, die, wie der Zugwind auf offene Wunden,auf die schmerzhaften Stellen meines Herzens eindrangen.O! das ist eine viel zu schonende Vergleichnng. — Es warder reine Lichtstrom aus Agathens unbefangenem — ausKlarens belohntem und aus dem bangenden Herzen der heili-gen Märtyrin zusammengeflossen, der die Kruste eines stehen-den Sumpfs bespülte und die Quellen seines schädlichen Aus-hauchs sichtbar machte. Der Anblick empörte meinen Stolz.

— Ich wollte Trost — erwartete Schutz — forderte Beruhigungvon ihm — erhob mich — und, woher, fragt' ich übermüthig,kommt dir so unverlangt die Beleuchtung deines Unwerths?

— von einer Wahnsinnigen. Wie? welcher Dämon

gab mir dieß verunstaltende Wort ein?

O, du schuldloses Opfer des grausamsten Verhängnisses!

— Wehe dem Lästerer, der das Kleinod deines Wesens darumnicht für nnschähbar erklären wollte, weil es getrübt ist! Erlasse den Nebel des Augenblickes verdünsten, und wie einangehauchter Diamant wird es in seinen angeborncnGlanz, in seine fleckenlose Statur übertreten. — Selbst inder Glut der Vernichtung wird es, gleich ihm, in Aetherzerfließen und keine Spur irdischen Ursprungs zurücklassen. —